Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Kopf-ab-Geste: Djilobodji entschuldigt sich für Unsportlichkeit

Bremens Papy Djilobodji (l.), Mainzer Jhon Cordoba  (r.)  Zur Großansicht
DPA

Bremens Papy Djilobodji (l.), Mainzer Jhon Cordoba (r.)

"Sowas sollte nicht passieren": Bremens Papy Djilobodji hat sich nach seiner Kopf-ab-Geste im Spiel gegen Mainz 05 bei Pablo de Blasis via Twitter entschuldigt. Der Senegalese war zuvor für zwei Partien gesperrt worden. 

Werder Bremens Innenverteidiger Papy Djilobodji hat sich für seine Kopf-ab-Geste vor knapp einer Woche gegen den Mainzer Profi Pablo de Blasis entschuldigt. "So etwas sollte nicht auf oder neben einem Fußballplatz passieren", schrieb der 27-Jährige bei Twitter.

Die Leihgabe des FC Chelsea wurde für sein Vergehen vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) für zwei Begegnungen gesperrt. Zunächst hatte der DFB drei Spiele beantragt, nach einem Einspruch seitens des Vereins wurde die Sperre jedoch reduziert. Der Senegalese musste zudem eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro zahlen.

Wieder spielberechtigt ist der Nationalspieler für das Nordderby am 22. April beim Hamburger SV. Bremen liegt momentan auf dem 14. Rang und hat nur einen Punkt Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

bam/sid

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 27 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Ein kindische Spaß
sonde 25.03.2016
Dass ein solcher Spaß unter Sportfreunden so aufgebauscht wird, ist typisch deutsch. Und dass er jetzt so kuschen muss, weil willkürliche Strafen ohne ordentliche Gerichte verhängt werden ist traurig. Wie Sportgerichte Recht sprechen, davon kann Claudia Pechstein ein Lied singen
2. komisch
Misha 25.03.2016
Zitat von sondeDass ein solcher Spaß unter Sportfreunden so aufgebauscht wird, ist typisch deutsch. Und dass er jetzt so kuschen muss, weil willkürliche Strafen ohne ordentliche Gerichte verhängt werden ist traurig. Wie Sportgerichte Recht sprechen, davon kann Claudia Pechstein ein Lied singen
... bei einer "Kopf ab"-Geste denke ich gar nicht an Kinderscherze. Ich denke da eher an bekannte Videos, wo so etwas demonstriert wird. Da ist der Stinkefinger sehr harmlos dagegen.
3. Glattgebügelt
kub.os 25.03.2016
Tja, so sind wir in den letzten Jahrzehnten geworden. Alles muss immer schön der Norm entsprechen. Weicht dies auch nur einen Deut davon ab, bin ich ein Rebell und damit quasi untragbar. Somit sehen auch unsere Fußballer zu 99% gleich aus, erzählen uns allesamt die selben abgedroschenen Phrasen und verschwinden profillos im Nichts. Immer schön glatt und unangreifbar. Wie oberlangweilig.
4. Kindischer Spaß?
ColonelCurt 25.03.2016
Das war kein "kindischer Spaß", sondern eine bösartige, gehässige Geste, die ein ungutes Maß an Verrohung indiziert. Die Strafe ist deutlich zu gering und seine Entschuldigung das Mindeste, was man von ihm erwarten kann. Die Bremer Verantwortlichen gehören wegen ihrer Relativierungsversuche ebenfalls bestraft.
5. Was er tat, war falsch.
eulenspiegel98 25.03.2016
Allerdings ist die Strafe unverhältnismäßig, wenn man beachtet, dass eine von Ribery angedeutete Ohrfeige noch nicht mal eine Untersuchung nach sich zog.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Das große Bilderrätsel

Fotostrecke
Millionen für Spieler: Die teuersten Bundesliga-Transfers

Themenseiten Fußball
Tabellen


Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: