+++ Fußball-Transferticker +++ Lieber Guangzhou als Barcelona - Paulinho zurück nach China

Nach nur einem Jahr in Barcelona wechselt Paulinho zu seinem Ex-Klub. Sein Nationalmannschaftkollege Willian wiederum könnte zu seinem alten Trainer zurückkehren. Die Transfers und Gerüchte im Überblick.

Paulinho
AFP

Paulinho


+++ BESCHLOSSENE SACHE +++

Paulinho kehrt zurück nach China

Der brasilianische WM-Teilnehmer Paulinho wechselt nach einem Jahr beim FC Barcelona zurück zum chinesischen Spitzenverein Guangzhou Evergrande - auf Leihbasis. Das teilte der Klub aus der Super League auf seiner Website mit. Der Mittelfeldspieler hatte in der vergangenen Saison in 34 Ligaspielen in der spanischen Primera División neun Tore für die Katalanen erzielt.

Bei der WM in Russland hatte der 29-Jährige in allen fünf Partien für die Seleção, die im Viertelfinale gegen Belgien ausgeschieden war, in der Startelf gestanden. Für Guangzhou hatte Paulinho bereits zwischen 2015 und 2017 gespielt. Die Mannschaft wird vom italienischen Weltmeister von 2006, Fabio Cannavaro, trainiert.

+++ GERÜCHTEKÜCHE +++

Willian - von London nach Manchester?

Der englische Rekordmeister Manchester United steht laut Medienberichten vor der Verpflichtung des brasilianischen WM-Stars Willian vom FC Chelsea. Demnach will United-Teammanager José Mourinho umgerechnet 68 Millionen Euro für den 29 Jahre alten Offensivspieler investieren, den er aus seiner Zeit in London noch gut kennt.

United hat bereits den brasilianischen Nationalspieler Fred von Schachtjor Donezk für umgerechnet 59 Millionen Euro für fünf Jahre unter Vertrag genommen. (mru/sid)

+++ ZUKUNFT OFFEN +++

Modric glaubt nicht an Ronaldo-Wechsel

Kroatiens Mittelfeldstar Luka Modric vom Champions-League-Sieger Real Madrid glaubt nicht an einen Wechsel seines Teamkollegen Cristiano Ronaldo. "Ich denke nicht, dass er geht. Und ich würde es sehr gerne sehen, dass er bleibt, denn er ist der beste Spieler der Welt. Ich kann ihn mir bei keinem anderen Klub vorstellen", sagte Modric nach dem Sieg im WM-Viertelfinale gegen Russland (4:3 i.E.).

Ronaldo steht Medienberichten zufolge kurz vor einem Wechsel zum italienischen Rekordmeister Juventus. Bei den Bianconeri soll der 33-Jährige einen Vierjahresvertrag erhalten und pro Saison 30 Millionen Euro netto verdienen. Als Ablöse steht die Summe von 100 Millionen Euro im Raum. Die spanische Zeitung "Marca" hatte zuletzt berichtet, Ronaldo habe Juventus bereits eine Zusage gegeben. (mru/sid)

Verlässt Kramaric Hoffenheim?

Kroatiens Angreifer Andrej Kramaric lässt seine Zukunft bei der TSG Hoffenheim trotz eines laufenden Vertrags offen. "Wir werden sehen", sagte der Stürmer nach dem Sieg im WM-Achtelfinale gegen Russland mit einem Augenzwinkern auf die Frage, ob er nächste Saison noch beim Bundesligisten spielen werde. Sein Kontrakt bei der TSG läuft bis zum Sommer 2020.

Kramaric war im Januar 2016 vom Premier-League-Klub Leicester City zur TSG gekommen - erst als Leihgabe, später verpflichtete ihn der Verein für elf Millionen Euro Ablöse. Seinen Marktwert hat der Stürmer während der WM mehr als verdoppelt. (mru/dpa)

Werder trainiert ohne Caldirola

Ohne Luca Caldirola hat Werder Bremen sein erstes Mannschaftstraining in der Vorbereitung auf die kommende Bundesligasaison absolviert. Der Innenverteidiger steht vor einem Wechsel in seine Heimat Italien und wurde von Werder für Vertragsgespräche mit anderen Klubs freigestellt. (mru/sid)

HSV ohne Wood nach Österreich

Zweitligist Hamburger SV ist ohne sechs Profis ins Trainingslager nach Österreich gereist. Es fehlten die WM-Fahrer Gotoku Sakai, Albin Ekdal und Filip Kostic sowie Kyriakos Papadopoulos, Bobby Wood und Mergim Mavraj. Bis auf Sakai sind die anderen Spieler des Sextetts auf der Suche nach neuen Vereinen. Am Schweden Ekdal soll Sporting Lissabon Interesse haben, der Amerikaner Wood ist ein Kandidat bei Hannover 96. (mru/dpa)

+++ FIX UND FERTIG +++

Mainz verpflichtet Diallo-Nachfolger

Mainz 05 verpflichtet den französischen U-21-Nationalspieler Moussa Niakhaté. Der 22 Jahre alte Abwehrspieler wechselt vom FC Metz, Absteiger aus der Ligue 1, zum Bundesligisten und unterschrieb dort einen Fünfjahresvertrag.

Niakhaté war in Metz in der vergangenen Saison Stammspieler und soll in Mainz die Nachfolge von Abdou Diallo antreten. Der französische Verteidiger wechselte für angeblich 25 Millionen Euro zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund. "Nach Abdou Diallo ist er der nächste U-21-Nationalspieler Frankreichs für unsere Abwehr, der sowohl die Innen- als auch die Außenverteidigerposition bekleiden kann", sagte der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder. (mru/sid)

zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.