Wintersport: Kombinierer siegen mit der Mannschaft

Kombinierer Rydzek (2.v.r.), Kircheisen (2.v.l.), Faißt (l) und Frenzel: Sieg in Sotschi. Zur Großansicht
DPA

Kombinierer Rydzek (2.v.r.), Kircheisen (2.v.l.), Faißt (l) und Frenzel: Sieg in Sotschi.

Die deutschen Nordischen Kombinierer haben erstmals seit drei Jahren wieder ein Weltcup-Staffelrennen gewonnen. Bereits nach dem Skispringen hatte das Team in Führung gelegen. In Sotschi kamen auch die Skilangläufer Axel Teichmann und Tobias Angerer aufs Treppchen.

Hamburg - Die deutschen Kombinierer haben den Teamwettbewerb beim Weltcup im russischen Sotschi gewonnen. Beim Olympia-Test feierten Johannes Rydzek, Björn Kircheisen, Manuel Faißt und Eric Frenzel nach einem starken Springen einen Start-Ziel-Sieg. Das Quartett des Deutschen Skiverbandes hatte nach dem 4x5-Kilometer-Langlauf im Ziel 2,7 Sekunden Vorsprung vor der Mannschaft aus Frankreich. Rang drei sicherte sich Österreich (9,3 Sekunden Rückstand). Es ist der erste Sieg für eine deutsche Staffel seit drei Jahren.

"Mir war erst auf der Zielgeraden klar, dass wir gewinnen", sagte Schlussläufer Eric Frenzel. Bundestrainer Hermann Weinbuch ergänzte: "Unser Plan ist aufgegangen, wir wollten einfach mal ein Zeichen setzen für die Weltmeisterschaften. Man darf es nicht überbewerten, aber es ist ein Fingerzeig, dass wir auch Norwegen schlagen können".

Beim Skilanglauf-Weltcup in Sotschi haben Axel Teichmann und Tobias Angerer Platz drei im Team-Sprint belegt. Die beiden hatten bei dem Wettbewerb im klassischen Stil 20,5 Sekunden Rückstand auf die Russen Dimitri Japarow und Maxim Wylegschanin, die in 24:12,3 Minuten gewannen. Zweite wurden die Schweden Teodor Peterson und Emil Jönsson mit 18,4 Sekunden Rückstand. Die zweite deutsche Mannschaft mit Jens Filbrich und Sebastian Eisenlauer wurde im Halbfinale wegen Behinderung der Finnen disqualifiziert.

joe/dpa/sid

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Sport
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik WM-News
RSS
alles zum Thema Nordische Kombination
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren
Die ewige Siegerrangliste im Skisprung-Weltcup
  • AP
    1. Gregor Schlierenzauer (Österreich) 50

    2. Matti Nykänen (Finnland) 46

    3. Adam Malysz (Polen) 39

    4. Janne Ahonen (Finnland) 36

    5. Jens Weißflog (Oberwiesenthal) 33

    6. Martin Schmitt (Furtwangen) 28

    7. Andreas Felder (Österreich) 25

    8. Thomas Morgenstern (Österreich) 22

    9. Simon Ammann (Schweiz)/Andreas Goldberger (Österreich) beide 20

    11. Sven Hannawald/Andreas Widhölzl (Österreich) beide 18

Fotostrecke
Skispringer Schlierenzauer: König von vier Schanzen
Vierschanzentournee: Sieger seit 2000
Jahr Athlet
2014 Thomas Diethart (AUT)
2013 Gregor Schlierenzauer (AUT)
2012 Gregor Schlierenzauer (AUT)
2011 Thomas Morgenstern (AUT)
2010 Andreas Kofler (AUT)
2009 Wolfgang Loitzl (AUT)
2008 Janne Ahonen (FIN)
2007 Anders Jacobsen (NOR)
2006 J. Ahonen (FIN)/Jakub Janda (CZE)
2005 Janne Ahonen (FIN)
2004 Sigurd Pettersen (NOR)
2003 Janne Ahonen (FIN)
2002 Sven Hannawald (GER)
2001 Adam Malysz (POL)
2000 Andreas Widhölzel (AUT)

Vierschanzentournee: Rekordsieger
Athlet Land Siege
Janne Ahonen Finnland 5 (1999, 2003, 2005, 2006, 2008)
Jens Weißflog Deutschland 4 (1984, 1985, 1991, 1996)
Björn Wirkola Norwegen 3 (1967, 1968, 1969)
Helmut Recknagel Deutschland 3 (1958, 1959, 1961)
Jochen Danneberg Deutschland 2 (1976, 1977)
Veikko Kankkonen Finnland 2 (1964, 1966)
Matti Nykänen Finnland 2 (1983, 1988)
Andreas Goldberger Österreich 2 (1993, 1995)
Hubert Neuper Österreich 2 (1980, 1981)
Ernst Vettori Österreich 2 (1986, 1987)
Gregor Schlierenzauer Österreich 2 (2012, 2013)