SPIEGEL-Enthüllung zur WM 2006 Wer steht im Zentrum der Affäre?

Das WM-Sommermärchen - alles nur ein Märchen? Nach Informationen des SPIEGEL war die WM 2006 in Deutschland mutmaßlich gekauft. Die Affäre im Überblick.

REUTERS

Die Enthüllung erschüttert den deutschen Fußball: Die Weltmeisterschaft 2006, das Sommermärchen, war mutmaßlich gekauft. DER SPIEGEL berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von einer schwarzen Kasse des Bewerbungskomitees, die vor der WM-Vergabe im Juli 2000 mit 10,3 Millionen Schweizer Franken gefüllt wurde, damals rund 13 Millionen Mark.

Das Geld wurde nach Recherchen des SPIEGEL mutmaßlich genutzt, um die vier Stimmen der asiatischen Vertreter im Fifa-Exekutivkomitee zu sichern, das über die WM-Vergabe entschied. Der DFB bestreitet das.

(Lesen Sie die Hintergründe und die ganze Geschichte hier im SPIEGEL.)

Was berichtet der SPIEGEL über die schwarze Kasse?

Nach Informationen des SPIEGEL lieh der damalige Adidas-Boss Robert Louis-Dreyfus dem deutschen Bewerbungskomitee als Privatmann heimlich 10,3 Millionen Schweizer Franken. Das Geld tauchte im offiziellen Haushalt des Komitees nicht auf und auch nicht - nach dem Zuschlag für Deutschland - im Haushalt des WM-Organisationskomitees (OK). Rund eineinhalb Jahre vor der WM forderte Louis-Dreyfus das Geld jedoch zurück.

Die Protagonisten der WM-Vergabe 2006
Franz Beckenbauer

Das Gesicht der deutschen Bewerbung. Ende 1996 wurde Beckenbauer vom DFB als WM-Botschafter gewonnen, von 1998 an war er Chef des deutschen Bewerbungskomitees. Beckenbauer reiste fortan um die Welt und warb um Stimmen für Deutschland. Doch das allein schien nicht zu reichen, wie man heute weiß. Zwar stimmten wahrscheinlich acht europäische Vertreter im 24-köpfigen Fifa-Exekutivkomitee, das die Fußball-Weltmeisterschaften vergibt, für Deutschland. Die Stimmen anderer Kontinente mussten aber offenbar anders eingesammelt werden als durch bloßes Händeschütteln – schließlich waren 13 Befürworter für den Zuschlag nötig.

Fedor Radmann

Der Strippenzieher im Hintergrund. Radmann war ein erfahrener Organisator von großen Sportveranstaltungen, angefangen bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Und er soll entscheidend daran beteiligt gewesen sein, kurz vor der WM-Vergabe die entscheidenden Stimmen für Deutschland einzusammeln. So kam Radmann eine bedeutende Rolle zu, als es um Geldflüsse auf Konten ging, die in direktem Zusammenhang mit wankelmütigen Mitgliedern des Fifa-Exekutivkomitees standen. Männern also, die bei der WM-Vergabe abstimmungsberechtigt waren.

Leo Kirch

Der Medien-Mogul makelte die TV-Rechte für die WM 2006. Daher hatte er großes Interesse, dass das Turnier in Deutschland stattfinden würde und nicht in Südafrika, dem härtesten Konkurrenten der DFB-Bewerbung. Denn Kirchs Mitarbeiter waren überzeugt davon, mit dem Weiterkauf der Rechte deutlich mehr Geld zu verdienen, wenn Deutschland den Zuschlag bekäme. Über Kirchs Anwälte und seinen Chefmanager Dieter Hahn wurden die Zahlungen an die Fifa-Funktionäre eingeleitet – nach vorheriger Absprache mit Fedor Radmann.

Günter Netzer

Beckenbauers alter Kumpel aus Nationalmannschaftzeiten war Anfang 2000 Direktor der Schweizer Agentur CWL, die Übertragungsrechte für Fußballspiele erwarb, an TV-Sender weiterverkaufte und zum Kirch-Imperium gehörte. CWL kaufte unter anderem die Rechte an Freundschaftsspielen zwischen dem Beckenbauer-Klub FC Bayern München und den Nationalmannschaften von Malta und Thailand – also Verbänden, deren Funktionäre Mitglieder des Fifa-Exekutivkomitees waren. Pro Spiel zahlte CWL 250.000 bis 300.000 Dollar. Es waren Partien, die für Sender zum damaligen Zeitpunkt eher uninteressant waren. Gezeigt wurden die Spiele dann im DSF – dem frei empfangbaren Sportsender von Kirch, der heute Sport1 heißt. Alle Verträge sind von Netzer unterschrieben und waren vorher mit Radmann abgesprochen. Die Geldflüsse wurden dann auch über CWL abgewickelt.

Worawi Makudi

Der Thailänder galt bei der Abstimmung 2000 als möglicher Königsmacher. Denn Makudi hatte sich im Vorfeld der Abstimmung auf keinen Kandidaten festgelegt – und alle Beteiligten erwarteten ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Deutschland und Südafrika. Als Generalsekretär des thailändischen Fußballverbandes war er erster Ansprechpartner für den Freundschaftsspiel-Deal mit der CWL für die Partie zwischen der Nationalelf Thailands und dem FC Bayern. Der Vertrag wurde erst nach dem Spiel abgeschlossen. Für wen Makudi in der geheimen Abstimmung votierte, hat er nie gesagt; Kenner gehen aber davon aus, dass er höchstwahrscheinlich für Deutschland stimmte.

Joseph Mifsud

Ein Freundschaftsspiel zwischen der Nationalmannschaft Maltas und dem FC Bayern? Für 250.000 Dollar? So viel hätte außer der CWL im Jahr 2000 wohl kaum ein TV-Rechtehändler bezahlt. Aber Mifsud, Präsident des maltesischen Fußballverbandes, war damals nicht gut auf Deutschland zu sprechen, weil er seinen Posten im Fifa-Exekutivkomitee an DFB-Vizepräsident Gerhard Mayer-Vorfelder abtreten sollte und wieder besänftigt werden musste. Das Geld sollte dann auch nicht auf das Verbandskonto fließen – sondern auf ein Treuhandkonto. TV-Rechtehändler sagten 2003 dem "Manager Magazin", so etwas sei ein "absolut unüblicher Vorgang".

Jack Warner

Sein Fall ist dem von Mifsud ähnlich. Warner favorisierte eigentlich Südafrika, galt aber als umstimmungsfähig. Er war 2000 Berater des Fußballverbandes von Trinidad und Tobago, über ihn wurde auch das Freundschaftsspiel zwischen der Nationalmannschaft und dem FC Bayern eingefädelt. Auch Warner wollte die 300.000 Dollar auf ein Treuhandkonto überwiesen bekommen haben. Weil das Spiel aber nie stattfand, ist laut Netzer trotz Vertrages auch kein Geld geflossen. Warners Firma JD International bekam 2001 übrigens die karibischen TV-Rechte für die WM 2002 und 2006. Der Gesamtpreis dafür waren vergleichsweise läppische 4,8 Millionen Schweizer Franken –der Rechteinhaber hieß Kirch.

Gerhard Schröder

Er war gerade mal einen Monat Bundeskanzler, da schmiedete Schröder im November 1998 mit DFB-Präsident Egidius Braun und dessen Vize Gerhard Mayer-Vorfelder das "Bündnis für Fußball". Schröder setzte sich fortan stark für die deutsche WM-Bewerbung ein. Er setzte Finanzminister Oskar Lafontaine im Kabinett so unter Druck, dass der als letzte Amtshandlung vor seinem unrühmlichen Abgang Anfang 1999 die von der Fifa geforderten Steuerbefreiungen und Erleichterungen absegnete. Unter seiner Leitung beschloss der Bundessicherheitsrat kurz vor der Wahl Pikantes: Deutschland lieferte 1200 Panzerfäuste an Saudi-Arabien. Dem saudischen Königshaus gehörte auch Abdullah al-Dabal an, der damals als Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees über die WM-Vergabe mit abstimmen durfte.

Joseph Blatter

1998 wurde Blatter erstmals zum Fifa-Präsidenten gewählt und warb offensiv für die Vergabe der WM 2006 an Südafrika. Die afrikanischen Stimmen dafür waren sicher, ebenso die aus Amerika, weil deren einflussreichsten Männer enge Verbindungen zu Blatter pflegten. Die vier Asiaten wurden in den Wochen vor der Wahl (wohl komplett) auf die deutsche Seite gezogen, Ozeanien wollte im letzten Wahlgang für Südafrika stimmen. Damit wäre es bei acht Deutschland-Stimmen der Europäer zu einer Pattsituation gekommen, 12:12. Und bei einem Unentschieden hätte das doppelte Stimmrecht des Präsidenten den Ausschlag gegeben, also die von Blatter für Südafrika. Doch es kam anders.

Charles Dempsey

Im dritten Wahlgang waren nur noch Deutschland und Südafrika übrig, da wurde Dempsey zum entscheidenden Mann im 24-köpfigen Fifa-Exekutivkomitee, das am 6. Juli 2000 über die WM-Vergabe abstimmte. Der ozeanische Kontinentalverband, dem der Neuseeländer angehörte, favorisierte klar Südafrika, Dempsey selbst wollte aber für Deutschland stimmen. Am Ende gab er keine Stimme ab, später sprach er nebulös von "nicht tolerierbaren Druck durch einflussreiche europäische Interessengruppen". Was er damit meinte, klärte Dempsey nie auf, er starb 2008. Gerüchte über eine Geldkofferübergabe am Tag der Wahl gibt es bis heute. Aufgrund von Dempseys Enthaltung stand es 12:11 für Deutschland – Beckenbauer, Radmann und Co. waren am Ziel.

Robert Louis-Dreyfus

Der Franzose, der 2009 mit 63 Jahren an Leukämie starb, war von 1993 bis 2001 CEO des Sportartikelherstellers Adidas. Nach Informationen des SPIEGEL hatte das deutsche Bewerbungskomitee für die WM 2006 eine schwarze Kasse eingerichtet, die Dreyfus heimlich mit 10,3 Millionen Schweizer Franken gefüllt hatte - damals 13 Millionen Mark.

Wolfgang Niersbach

Der heutige DFB-Präsident gehörte neben Beckenbauer, Radmann und Horst R. Schmidt zum Quartett der WM-Bewerbung und war seit 2001 geschäftsführender Vizepräsident (für Marketing) und Pressechef des deutschen Organisationskomitees für die WM 2006. Nach Informationen des SPIEGEL war er allem Anschein nach spätestens seit 2004 in die Vorgänge rund um die Schwarze Kasse eingeweiht. Der SPIEGEL berichtet, dass eine Notiz auf einem Geheimpapier vom 23. November 2014 die Handschrift Niersbachs tragen soll: "das vereinbarte Honorar für RLD". Die Initialen sollen für Robert Louis-Dreyfus stehen, in dem Geheimpapier soll es um die Rückzahlung der 13 Millionen Mark (6,7 Millionen Euro) durch das WM-OK gehen. Der DFB bestreitet vehement Unregelmäßigkeiten mit der Vergabe der WM 2006. "Mit aller Konsequenz hält der DFB deshalb noch mal ausdrücklich fest, dass dementsprechend weder der DFB-Präsident noch die anderen Mitglieder des Organisationskomitees in derartige Vorgänge involviert sein oder davon Kenntnis haben konnten."

Um die Summe unauffällig zurückzahlen zu können, flossen nach Informationen des SPIEGEL, der sich auf vertrauliche Unterlagen bezieht, 6,7 Millionen Euro auf ein Fifa-Konto in Genf - als deutscher Beitrag für eine damals noch geplante, später abgesagte Fifa-Eröffnungsgala im Berliner Olympiastadion. Von dort sollte die Fifa das Geld umgehend auf ein Konto von Louis-Dreyfus in Zürich weiterleiten.

Wer steht im Zentrum der Affäre?

Eingeweiht waren allem Anschein nach der Chef des Bewerbungskomitees, Franz Beckenbauer, spätestens seit 2005 der heutige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und weitere hochrangige Fußballfunktionäre. Beckenbauer und Niersbach reagierten persönlich nicht auf Anfragen des SPIEGEL.

Im neuen SPIEGEL: Das zerstörte Sommermärchen

Wie reagiert der DFB?

In einer ersten Mitteilung räumte der Verband am Freitagvormittag ein, dass im April 2005 vom OK rund 6,7 Millionen Euro an die Fifa gezahlt wurden, die möglicherweise nicht für den angegebenen Zweck (Fifa-Kulturprogramm) verwendet worden seien. Die Zahlung habe aber in keinem Zusammenhang mit der WM-Vergabe gestanden.

Am Abend reagierte der DFB mit einer weiteren Mitteilung auf die SPIEGEL-Enthüllung und wies Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der WM 2006 entschieden zurück. Es habe keine schwarze Kasse gegeben, so der Verband. "Mit aller Konsequenz hält der DFB deshalb noch mal ausdrücklich fest, dass dementsprechend weder der DFB-Präsident noch die anderen Mitglieder des Organisationskomitees in derartige Vorgänge involviert sein oder davon Kenntnis haben konnten."

Horst R. Schmidt, damals erster Vizepräsident des WM-Komitees, sagte dem TV-Sender Sky Sport News HD: "Mir war von einer schwarzen Kasse nichts bekannt. Die Stimmen sind nicht gekauft worden."

Auch der frühere OK-Vizepräsident und Beckenbauer-Vertraute Fedor Radmann weist den Vorwurf des Stimmenkaufs zurück. "Das Bewerbungskomitee hat niemals irgendjemanden bestochen. Ich bin bereit, dies sogar zu beeiden. Wir haben keine Stimmen gekauft", sagte Radmann Sky Sport News HD.

Wie lief die WM-Vergabe am 6. Juli 2000 ab?

Die 24 Mitglieder des Fifa-Exekutivkomitees entschieden über den Ausrichter der WM. Bei der Abstimmung in Zürich erhielt Deutschland im ersten Wahlgang zehn Stimmen, Südafrika sechs, England fünf, Marokko drei - damit waren die Nordafrikaner gescheitert.

In der zweiten Runde bekamen Deutschland und Südafrika jeweils elf Stimmen, England nur zwei - das Aus für die Briten.

Im entscheidenden dritten Wahlgang setzte sich Deutschland 12:11 gegen Südafrika durch - weil der Neuseeländer Charles Dempsey überraschend nicht abstimmte. Bei Gleichstand hätte das Votum von Fifa-Chef Sepp Blatter doppelt gezählt - und der favorisierte die südafrikanische Bewerbung. Neben den acht europäischen Verbänden votierten wohl alle vier Asiaten für Deutschland als Ausrichter.

Die damaligen Protagonisten:

Fußball-Weltmeisterschaft 2006
Und was macht die Fifa?

Der Fußball-Weltverband sprach von "sehr schweren Beschuldigungen", die man im Zuge der laufenden unabhängigen internen Ermittlungen untersuchen werde. Bei der Fifa haben sie derzeit noch ganz andere Sorgen. Präsident Blatter und Uefa-Chef Michel Platini sind wegen einer dubiosen Zahlung für 90 Tage suspendiert.

Gibt es politische Reaktionen?

Parlamentarierin Freitag: Zweifel an den Selbstheilungskräften des Sports
DPA

Parlamentarierin Freitag: Zweifel an den Selbstheilungskräften des Sports

Dagmar Freitag (SPD), die Vorsitzende im Sportausschuss des Bundestages, verlangt eine externe Untersuchung des Falles. Im RBB-"Inforadio" sagte sie, interne Untersuchungen seien jetzt nicht mehr das Maß der Dinge. "Persönlich glaube ich eben, dass ein Vierzeiler auf der Webseite des Deutschen Fußball-Bundes auf Dauer jedenfalls nicht ausreichen kann, um die Vorwürfe zu entkräften", sagte Freitag. Sie habe nicht nur in diesen Fragen schon seit Langem Zweifel an den Selbstreinigungskräften des Sports, "und ich vermute mal, dass sich auch die Staatsanwaltschaft für die Vorgänge interessieren könnte."

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hut/dpa

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insgesamt 98 Beiträge
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Seite 1
novonder 17.10.2015
1. Dass ist jetzt wirklich wenig überraschend,...
... dass nun auch der DFB/Niersbach dran ist. Besonders nach den aus meiner Sicht merkwürdigend Interviewantworten von Niersbach in den letzten Monaten. Er faselte immer was von "erschreckend..." wobei er offen ließ, ob nun für ihn erschreckend der Skandal an sich oder die Offenlegung des selbigen ist. Das ist ja wohl jetzt geklärt Dennoch sollte man da differenzieren. Niersbach/Beckenbauer/Co. haben anscheinend eine WM gekauft. Die FIFA-Spitze hingegen hat Millionen in die eigenen Taschen abgezweigt. Die einen gehören für lange in den Knast, die anderen dürfen gerne in Würde weiter altern. In solch einem korrupten System eine WM für (nur) 14 Mio zu kaufen, sollte eher als positive Leistung verbucht werden. Bleibt aber noch die Frage, woher der gute Uli die Millionen zum Spekulieren hatte. Dieser Frage ist noch keiner auf den Grund gegangen....
hapebo 17.10.2015
2. Auf ein neues!
Sollen sie doch die WM 2006 rückabwickeln und dann? Wir jagen jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf,mit welchem Ergebnis? Wem nützt das ganze? Sollten sich lieber den Vorgängen wie die Vergabe nach Russland oder noch besser nach Katar widmen, das ist viel spannender.
joG 17.10.2015
3. Was ist das. ...
....für eine Frage, wer im Zentrum der Affäre stehe? Die Polizei und Staatsanwaltschaft natürlich. Man wusste damals schon, ich erinnere mich an die Diskussionen, daß keine WM und keine Olympiade ohne Bestechung vergeben wird. Und die hiesige Justiz verhielt sich entsprechend hiesiger Tradition. Sie sollte das Rampenlicht auch jetzt haben.
mghi 17.10.2015
4. Fakten?
Bislang nur Mutmaßungen, keine Beweise; ein ordentlicher Journalist sollte die Fakten, hier wohl die schwarze Kasse, aufdecken, sich mit Mutmaßungen und daraus abgeleiteten Folgerungen zurückhalten. Dies kann der Leser dann selber tun oder auch nicht. Wenn sich herausstellen sollte, dass Niersbach, ob man ihn mag oder nicht, nicht davon betroffen ist, ist er beschädigt und käme für ein hohes Amt nicht mehr in Frage. Wenn stets alle, die möglicherweise irgendetwas gemacht haben sollten, aussortiert werden, bleiben nur noch die Dorftrottel übrig. Wollen wir das?
antares56 17.10.2015
5. Es sollte doch niemand überrascht sein
Der deutsche Fussball ist genau so korrupt wie der internationale! Es geht um viel Geld! Und die Fussballidioten kennen nur Geld als Schmiermittel! Alle sind durch die Summen tötal versaut.
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