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Spätes Siegtor: Messis Kunstschuss rettet Argentinien gegen Iran

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Bittere Niederlage für Iran: Der Außenseiter hatte gegen Topfavorit Argentinien viele Chancen und stand kurz vor einer Sensation. Dann setzte Lionel Messi in der Nachspielzeit zum Distanzschuss an.

Hamburg - Fast hätte es die nächste Sensation gegeben, aber am Ende setzte sich doch der Topfavorit durch: In einer spannenden Partie hat Argentinien 1:0 (0:0) gegen Iran gewonnen. Matchwinner war der viermalige Weltfußballer Lionel Messi, der in der Nachspielzeit mit einem Traumtor den Siegtreffer erzielte.

"Wenn man einen Spieler wie Messi hat, ist alles möglich", sagte Argentiniens Trainer Alejandro Sabella erleichtert. Seine Mannschaft steht nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel im WM-Achtelfinale.

Die Iraner haben trotz der Niederlage gute Chancen, ins Achtelfinale einzuziehen. In der Gruppe F belegen sie den dritten Platz, punktgleich mit Nigeria. Die Afrikaner spielen am Abend aber noch gegen Bosnien Herzegowina (0 Punkte).

Die "Gauchos" brauchten in Belo Horizonte ein paar Minuten, um in die Partie zu kommen. Die erste gute Gelegenheit hatten die Südamerikaner in der 13. Minute: Nach einem tollen Zuspiel von Gago tauchte Gonzalo Higuain frei vor Irans Torwart Haghighi auf. Die Direktabnahme des argentinischen Stürmers war jedoch kein Problem für den Keeper. In der 22. Minute kam Agüero im Sechzehner zum Abschluss. Erneut war Haghighi auf dem Posten. Nur zwei Minuten später hatte Innenverteidiger Rojo die große Chance zum 1:0, köpfte jedoch aus wenigen Metern knapp am Tor vorbei.

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Argentiniens Sieg gegen Iran: Messi, der Retter
Nach einer guten halben Stunde brachte Irans Teymourian Lionel Messi wenige Meter vor der Strafraumgrenze zu Fall. Den fälligen Freistoß schoss der viermalige Weltfußballer knapp über das Tor. Wenig später gab es erneut Freistoß für Argentinien. Aus halb rechter Position flankte Messi den Ball in den Fünfmeterraum der Iraner. Der Kopfball von Innenverteidiger Garay ging jedoch knapp übers Tor.

Iran verteidigte mutig und erspielte sich nach und nach auch eigene Chancen. Nach einer Ecke köpfte Irans Innenverteidiger Hosseini den Ball aus kurzer Distanz knapp über das argentinische Tor.

Die erste gute Gelegenheit nach dem Seitenwechsel hatten dann wieder die Argentinier: Nach Zuspiel von Messi kam Zabaleta am rechten Strafraumeck zum Torschuss. Sein Schlenzer ging jedoch am Tor vorbei. Wenig später brachte Außenverteidiger Rojo den Ball von der rechten Seite scharf in den Sechzehner der Iraner. Agüero verpasste die Flanke jedoch um Haaresbreite.

Schiedsrichter verweigert Iranern einen Elfmeter

Danach kamen die Iraner besser ins Spiel. In der 53. Minute kam Ghoochannejad nach einer Flanke von Dejagah zu einer Kopfballgelegenheit. Zwei Minuten später hatte Argentinien großes Glück: Irans Dejagah wurde im Strafraum zu Fall gebracht, Schiedsrichter Mazic ließ aber weiterlaufen. Eine umstrittene Entscheidung.

Nach einer guten Stunde nahmen die Iraner das Spiel in die Hand. Argentinien wirkte in dieser Phase verunsichert. In der 67. Minute zwang Dejagah Argentiniens Keeper Romero mit einem Kopfball zu einer Glanzparade.

In der 86. Minute hatten die Iraner nach einem Konter erneut die Chance auf das 1:0, wieder rettete Romero Argentinien vor dem Rückstand.

Als schon alles nach einem Unentschieden aussah, kam der Auftritt von Lionel Messi. Der Angreifer schlenzte den Ball aus 18 Metern ins lange Eck. So wurde der Superstar vom FC Barcelona nach einer zuvor unauffälligen Leistung doch noch zum Matchwinner.

Argentinien - Iran 1:0 (0:0)
1:0 Messi (90.+1)
Argentinien: Romero - Rojo, Garay, F. Fernandez, Zabaleta - Mascherano -Gago, di Maria (90. Biglia) - Messi, Higuain (77. Palacio), Aguero (77. Lavezzi)
Iran: A. Haghighi - Hosseini, Sadeghi, Montazeri, Pooladi - Teymourian, Nekounam - Dejagah (85. Jahanbakhsh), Shojaei (76. Heydari), Hajsafi (88. R. Haghighi) - Ghoochannejad
Schiedsrichter: Mazic (Serbien)
Zuschauer: 57698
Gelbe Karten: Nekounam, Shojaei

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1.
pmeierspiegel 21.06.2014
wieder ein schlimme schiri-"leistung". hier ist der iran schlichweg verschaukelt worden. klarer elfer.
2. ...
jujo 21.06.2014
Zitat von sysopGetty ImagesBittere Niederlage für Iran: Der Außenseiter hatte gegen Topfavorit Argentinien viele Chancen und stand kurz vor einer Sensation. Dann setzte Lionel Messi in der Nachspielzeit zum Distanzschuss an. http://www.spiegel.de/sport/fussball/wm-2014-argentinien-besiegt-iran-durch-tor-von-messi-a-976655.html
Die FIFA-Mafia in Vertretung durch den gebrieften (?) Schiedsrichter hat wieder zugeschlagen. Verweigerte Elfmeter für Iran, nach dem Tor überpünktliches abpfeifen nach Zeitverschleppung durch die Argentinier!
3. 02
Altesocke 21.06.2014
Zitat von pmeierspiegelwieder ein schlimme schiri-"leistung". hier ist der iran schlichweg verschaukelt worden. klarer elfer.
Entweder klarer Elfer, Eckball (wenn kein Mann, sondern Ball gespielt) oder Gelb fuer die 'Schwalbe'. Aber dann auch noch auf Abstoss zu entscheiden, geht garnicht! Der hat auf jeden Fall schon mal vernuenftig gepfiffen. Gibt zu denken, finde ich!
4. Messi Teamplayer
SwissMatthias72 21.06.2014
Im Gegensatz zu Thomas Müller bewegt sich Messi kaum und fordert noch nicht mal Bälle. Alle laufen um ihn herum. Ist nicht mal richtig aktiv. Dann bekommt er zum richtigen Zeitpunkt einen Ball. Das ist für mich kein Teamplayer. So wie cristiano ronaldo.
5.
tripler 21.06.2014
Zitat von pmeierspiegelwieder ein schlimme schiri-"leistung". hier ist der iran schlichweg verschaukelt worden. klarer elfer.
Die Iraner koennen jedenfalls stoly auf Ihre Leistung sein. Sportlich haben sie in den letzten Jahren einige interessante Überraschungen hingekriegt: http://theotheriran.com/tag/sports/
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