Verletzter englischer WM-Physiotherapeut "Eis drauf, Gary!"

Der Physiotherapeut der englischen Nationalmannschaft jubelt über das Tor seiner Elf und landet verletzt am Boden: Für Gary Lewin ist die WM vorbei, auf Wikipedia wurde er kurzzeitig sogar für tot erklärt - der Spott auf Twitter ließ nicht lange auf sich warten.

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Hamburg - Die erste Halbzeit, der Ausgleich gegen Italien, 1:1 dank Sturridge. Das WM-Stadion jubelte, die englische Mannschaft jubelte. Und auch das Team auf der Trainerbank jubelte. Mit dabei: Gary Lewin.

Der Engländer arbeitet als Physiotherapeut für die englische Fußballnationalmannschaft, zuvor hatte er den Job bereits beim FC Arsenal gemacht. Physiotherapeuten sind die Menschen, die bei Fußballern dafür sorgen, dass der Körper fit und funktionsfähig ist. Lewin freute sich also über den Ausgleichstreffer seiner Mannschaft - und muss dabei ziemlich wild herumgesprungen sein. Jedenfalls landete er so unglücklich, dass er sich dabei den Knöchel verknackste. In einer Liege wurde er vom Platz getragen.

Um kurz vor Mitternacht wurde sein Wikipedia-Eintrag geändert - und Lewin kurzerhand für tot erklärt: "Gary Lewin (geboren am 16. Mai 1964 in East Ham, London; gestorben am 15. Juni 2014 in Manaus, Brasilien) war der Physiotherapeut der englischen Fußballnationalmannschaft".

Vier Minuten später wurde der Text geändert und Lewin zählt nun auch auf Wikipedia wieder zu den Lebenden. Er muss auch nicht - wie zunächst befürchtet - operiert werden. "Gary hat sich das Fußgelenk ausgerenkt", sagte Englands Teammanager Roy Hodgson. "Das ist ein sehr trauriger Moment". Traurig auch deshalb, weil die WM nun ohne ihn weitergehen wird, Lewin reist zurück nach Großbritannien. Seinen Job bei der WM übernimmt Steve Kemp.

Noch während Lewin am Boden lag, ging es auf Twitter rund, die Kommentare waren teils ungläubig, teil humorvoll, hämisch oder besorgt.

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Für diese User ist der Zwischenfall vor allem Grund, von den Lachmuskeln kräftig Gebrauch zu machen:

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Andere wollen eine Ähnlichkeit zum Nationaltrainer der Niederländer festgestellt haben:

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Diese Twitter-Userin stellt Lewin einen Schadensersatz in Aussicht:

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Der englische Fußballer Joseph Barton zeigt sich fassungslos, andere Twitter-User bekunden ihr Mitleid:

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insgesamt 14 Beiträge
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Danyr2d2 15.06.2014
1. Aus Solidarität erkläre ich ...
...als Physiotherapeut hiermit: Physiotherapeutenwitze sind noch blöder als Elefanten oder Blondinenwitze... sowas tut man einfach nicht ! ;-))
phrasenmaeher 15.06.2014
2. Hier könnte Ihre Werbung stehen.
Anfänglich hielt ich es ja für eine mitunter humorvolle Ausnahme, aber mal ehrlich, liebe SpOn-Redaktion: Dieses ständige Wiederkäuen mehr oder minder origineller Twitter-Beiträge, echt jetzt? PS: Gute Besserung dem englischen Physiotherapeuten, das mit dem exzessiven Jubel lässt er zukünftig sicher.
Phlogistophagos 15.06.2014
3.
Sind die großen leeren Flächen zwischen den Twitterzitaten wirklich notwendig? Die ziehen den Artikel doch nur unnötig in die Länge und erschweren den Lesefluss.
Untertainer 15.06.2014
4. Zustimmung
Zitat von phrasenmaeherAnfänglich hielt ich es ja für eine mitunter humorvolle Ausnahme, aber mal ehrlich, liebe SpOn-Redaktion: Dieses ständige Wiederkäuen mehr oder minder origineller Twitter-Beiträge, echt jetzt? PS: Gute Besserung dem englischen Physiotherapeuten, das mit dem exzessiven Jubel lässt er zukünftig sicher.
Sehe ich ganz genauso. Muss das sein, diesen größtenteils niveaulosen Twitter-Schreibern eine Plattform zu bieten? Bitte stoppt das, wenn ihr nicht möchtet, dass man eure Arbeit an der Qualität solcher Beiträge misst.
sagittarius58 15.06.2014
5. Der..
Zitat von PhlogistophagosSind die großen leeren Flächen zwischen den Twitterzitaten wirklich notwendig? Die ziehen den Artikel doch nur unnötig in die Länge und erschweren den Lesefluss.
..ganze Twitter Blödsinn ist nur nervig und überflüssig!
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