WM 2014 Kolumbien zieht Bewerbung zurück

Nur noch ein Kandidat bewirbt sich um die Austragung der übernächsten Fußball-Weltmeisterschaft. Der kolumbianische Verband ist nicht mehr im Rennen und lässt damit zum zweiten Mal die Chance aus, das Turnier auszurichten.


Bogota - Der kolumbianische Fußball-Verband FCF hat seine Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2014 zurückgezogen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hat der FCF dies dem Weltverband Fifa in einem Brief mitgeteilt. Damit wäre Brasilien der einzige Kandidat für die Gastgeberrolle beim Weltturnier, das in sieben Jahren turnusgemäß in Südamerika ausgetragen wird.

WM-Pokal: 2014 in Kolumbien
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WM-Pokal: 2014 in Kolumbien

Ende Januar hatte die Fifa den Bewerbern ein Plichtenheft und ein Formular zugesandt, mit dem Kolumbien und Brasilien spätestens bis zum 16. April 2007 ihr Interesse offiziell hätten bestätigen müssen. Stichtag für die Einsendung der Bewerbungsunterlagen ist der 31. Juli 2007, am 1. November wird das Exekutivkomitee der Fifa den endgültigen Zuschlag erteilen.

Die Weltmeisterschaft 1986 war bereits an Kolumbien vergeben worden, doch die Südamerikaner konnten die Auflagen der Fifa aus wirtschaftlichen und innenpolitischen Gründen nicht erfüllen. 1983 wurde daher Mexiko zum Ersatz-Ausrichter bestimmt. Viermal fand die WM bislang in Südamerika statt: 1930 in Uruguay, 1950 in Brasilien, 1962 in Chile und 1978 in Argentinien.

all/sid



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