Kurz vor Fußball-WM Fifa verurteilt Russland wegen rassistischer Beleidigungen

25.000-Euro-Buße für den WM-Gastgeber: Die Fifa hat den russischen Fußballverband wegen diskriminierender Fangesänge bestraft. Bei einer Testspiel-Niederlage waren französische Spieler beleidigt worden.

Paul Pogba bei Freundschaftsspiel in Russland
AFP

Paul Pogba bei Freundschaftsspiel in Russland


Der russische Fußballverband RFU muss wegen diskriminierender Fangesänge eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Schweizer Franken (rund 25.000 Euro) zahlen. Das teilte der Weltverband Fifa mit.

Beim Freundschaftsspiel zwischen dem Gastgeber der WM 2018 (14. Juni bis 15. Juli) und Frankreich (1:3) Ende März in Sankt Petersburg hatten mehrere Fotografen Affenlaute gegen den ehemaligen Dortmunder Bundesligaprofi Ousmane Dembélé vernommen. Außerdem soll Paul Pogba von Manchester United rassistisch beleidigt worden sein. Aufgrund der Schwere der Vorfälle befand die Fifa-Disziplinarkommission den russischen Verband für schuldig.

Der Weltverband verfolge eine Null-Toleranz-Politik im Kampf gegen Diskriminierung, hieß es in dem Statement. Während der WM sollen bei ähnlichen Vorfällen Schiedsrichter zur Unterbindung diskriminierenden Verhaltens eingreifen dürfen.

jan/sid



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