WM 2018 Frankreich im Achtelfinale - Peru ist raus

Frankreich gilt als Top-Favorit auf den Titel, der erste Schritt ist getan: Die Équipe ist ins Achtelfinale eingezogen. Für Gegner Peru ist die erste WM seit 36 Jahren frühzeitig beendet.

DPA

Frankreich ist bereits nach dem zweiten Spieltag der Gruppe C ins Achtelfinale der Fußball-WM eingezogen. Das Team von Trainer Didier Dechamps besiegte Peru 1:0 (1:0). Im abschließenden Spiel der Vorrunde reicht der Équipe Tricolore ein Remis, um den Gruppensieg perfekt zu machen. Peru, das sich erstmals seit 1982 für eine Weltmeisterschaft qualifiziert hatte, ist damit ausgeschieden.

Bei Frankreich saß Barça-Star Ousmane Dembélé zunächst nur auf der Bank. Stattdessen liefen in der Offensive Antoine Griezmann (Atlético), Olivier Giroud (FC Chelsea) und Kylian Mbappé (PSG) auf. Das Trio strahlte erstmals in der 16. Minute Gefahr aus. Giroud legte per Kopf auf Griezmann ab, dessen Schuss aus zwölf Metern wurde von Perus Torhüter Pedro Gallese pariert.

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Vorrunden-Aus: Peru verzweifelt an Frankreich

Frankreich hatte fortan spielerische Vorteile und ging noch in der ersten Hälfte in Führung. Paul Pogba eroberte im Spielaufbau des Gegners den Ball und leitete diesen auf Giroud weiter. Der Abschluss des Mittelstürmers wurde abgefälscht und anschließend aus kurzer Distanz von Mbappé über die Linie gedrückt (34.). Der Gegentreffer war für Peru in doppelter Hinsicht bitter: Nur wenige Augenblicke zuvor hatte Paolo Guerrero eine gute Chance vergeben (31.).

Dass die Peruaner mit den großen Fußballnationen mithalten können, bewiesen sie auch im zweiten Durchgang. Ein Distanzschuss von Pedro Aquino Sánchez prallte vom Lattenkreuz ins Aus (50.). Auch in der Folge blieben die Südamerikaner gefährlich, der eingewechselte Ex-Schalker Jefferson Farfan traf in der 70. Minute aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Frankreich gelang es - wie schon gegen Australien - das knappe Resultat zu verwalten.

Frankreich - Peru 1:0 (1:0)
1:0 Mbappé (34.)
Frankreich: Lloris - Pavard, Varane, Umtiti, Lucas - Pogba, Kanté - Mbappé, Griezmann, Matuidi - Giroud
Peru: Gallese - Advincula, Ramos, Rodriguez, Trauco - Aquino, Yotun - Carrillo, Cueva, Flores - Guerrero
Schiedsrichter: Mohammed Abdulla Hassan Mohamed (VAE)
Zuschauer: 31.000
Gelbe Karten: Matuidi, Varane - Guerrero

bam



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kepplerd 21.06.2018
1. Frankreich- das unsympathischste Team
bei dieser WM. Die Youngsters in den französischen Reihen haben mit 20 schon mehr verdient als verdiente Spieler vor 15 Jahren in ihrer ganzen Karriere, obwohl die meisten noch nichts geleistet haben. Dazu gehen Vielen Manieren ab. Da wird sich wahlweise vom Verein weggestreikt nur um 1-2 Jahre früher mit Messi zu spielen (Dembele), ein riesiges Werbe/PR Video veröffentlicht nur um die „emotionale“ Entscheidung zu treffen, statt zu einem europäischen Top 3 Klub zu wechseln, bei einem Top 5 Klub zu bleiben (Griezmann) und im Spiel bei jeder Berührung der sterbende Schwan gemimt, jedes Torgeschenk in der Gruppenphase wie ein Traumtor im WM-Finale gefeiert( mitsamt coolem, individualisierten Torjubel) und bei den Auswechslungen ist auch noch ein persönlicher Betreuer in Form des Schiedsrichters nötig damit es einigermaßen schnell weitergeht (alles Mbappe). Klar solche Auswüchse gibt es bei fast jeder Nationalmannschaft, aber bei Frankreich ist es besonders schlimm. Klar Griezmann, Pogba, Mbappe und Dembele sind alles talentierte, gute Fußballer (auch wenn die beiden letztgenannten dies noch auf höchstem Niveau bestätigen müssen), aber ein bischen mehr Demut und Anstand würde denen allen gut tun. Deswegen hab ich mich schon 2016 gefreut, als Frankreich verloren hat (und das trotz Ronaldo Show im Finale , der hat wenigstens schon was geleistet) und hoffe auch das 2018 früh Schluss ist für Frankreich.
marclarsen 21.06.2018
2.
Zitat von kepplerdbei dieser WM. Die Youngsters in den französischen Reihen haben mit 20 schon mehr verdient als verdiente Spieler vor 15 Jahren in ihrer ganzen Karriere, obwohl die meisten noch nichts geleistet haben. Dazu gehen Vielen Manieren ab. Da wird sich wahlweise vom Verein weggestreikt nur um 1-2 Jahre früher mit Messi zu spielen (Dembele), ein riesiges Werbe/PR Video veröffentlicht nur um die „emotionale“ Entscheidung zu treffen, statt zu einem europäischen Top 3 Klub zu wechseln, bei einem Top 5 Klub zu bleiben (Griezmann) und im Spiel bei jeder Berührung der sterbende Schwan gemimt, jedes Torgeschenk in der Gruppenphase wie ein Traumtor im WM-Finale gefeiert( mitsamt coolem, individualisierten Torjubel) und bei den Auswechslungen ist auch noch ein persönlicher Betreuer in Form des Schiedsrichters nötig damit es einigermaßen schnell weitergeht (alles Mbappe). Klar solche Auswüchse gibt es bei fast jeder Nationalmannschaft, aber bei Frankreich ist es besonders schlimm. Klar Griezmann, Pogba, Mbappe und Dembele sind alles talentierte, gute Fußballer (auch wenn die beiden letztgenannten dies noch auf höchstem Niveau bestätigen müssen), aber ein bischen mehr Demut und Anstand würde denen allen gut tun. Deswegen hab ich mich schon 2016 gefreut, als Frankreich verloren hat (und das trotz Ronaldo Show im Finale , der hat wenigstens schon was geleistet) und hoffe auch das 2018 früh Schluss ist für Frankreich.
Das ist Fussball.... Wahrscheinlich auch ein Grund, warum mir zum ersten Mal eine WM dermaßen egal ist, unsere "Mannschaft" hat da auch wesentlich zu beigetragen. Wenn ich zum Beispiel einen neunen Job antrete....dann darf ich auch keine Ausreden haben....oder doch?
skeptikerjörg 21.06.2018
3. Relativiert manches
Nachdem ich Frankreich gegen Peru und gestern Spanien gegen Iran gesehen habe, relativiert sich die Fundamentalkritik an der deutschen Mannschaft - jedenfalls für mich. Deren schwache Leistungen machen zwar die deutsche nicht besser, aber wie wenig überzeugend diese beiden Topfavoriten aufgetreten sind, welche Probleme sie hatten, zeigt, dass es ohne 100% Einsatz nicht geht. Der wesentliche Unterschied ist halt, dass sie ein Tor geschossen haben.
sugardaddy 21.06.2018
4. Frankreich ist erster Titelanwärter
Der Vergleich mit der 98er Weltmeister- Mannschaft liegt nahe. Frankreich spielt souverän und hat Luft nach oben. Das Turnier ist lang und mit 6 Punkten und dem Erreichen der nächsten Runde darf man ruhig das Thempo raus nehmen. Was gefällt, sind die risikoreichen und sehr schnellen Abschlüsse in der Spitze und im Gegensatz zu Portugal, die sehr viel Glück hatten und den Spaniern, die sich in Endlos- Staffetten den Ball um den 16er zuschieben, lassen Sie Räume und spielen schnell. Dafür wird auch mal ein Ballverlust in Kauf genommen. Der Vergleich mit unserer Gurkentruppe hinkt. Die haben sich schon geschont, obwohl sie keinen Punkt haben. Frankreich ist für mich bisher der Topfavorit. Setzt mal die Franzosenhasserbrille ab. Das gilt auch für den schlechten Kommentator im ÖR Rundfunk. Das war bis auf die Chancenverwertung souverän!
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