Torjubel des Belgiers Autschuayi

Es war der Treffer des Abends: Der Belgier Adnan Januzaj schoss gegen England ein Traumtor zum 1:0. Doch das Netz amüsierte sich viel mehr über den Jubel eines Teamkollegen: Michy Batshuayi traf sich selbst.

Michy Batshuayi, den Ball diesmal im Blick
ARMANDO BABANI/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Michy Batshuayi, den Ball diesmal im Blick


Würde Belgien im Spiel gegen England mit einem 0:0 zufrieden sein? Weniger Reisestrapazen, die vermeintlich leichtere Hälfte des Turnierbaums - all das erledigte sich in der 51. Minute der Partie in Kaliningrad: Wunderschön umspielte Adnan Januzaj einen englischen Gegenspieler und schoss unhaltbar links oben in den Winkel. Tor! 1:0!

Begeistert war auch Januzajs Teamkollege Michy Batshuayi, der den Ball aufsammelte und ihn voller Euphorie noch einmal ins Netz ballern wollte. Doch dann passierte, was so ähnlich jedem Bolzplatzkicker schon mal passiert sein dürfte:

Aua! Vom Pfosten knallte der Ball direkt ins Gesicht des Stürmers von Borussia Dortmund. Das Spiel war kaum abgepfiffen, da twitterte Batshuayi schon: "Warum bin ich so blöd?"

Und natürlich war Batshuayi klar, dass Millionen bei seinem Missgeschick zugesehen hatten - und er zum Amüsement beigetragen hatte.

Zumindest seine Mannschaftskameraden amüsierten sich königlich - und ließen das Internet daran teilhaben. Schön, dass sich Pfosten und Batshuayi wieder vertragen, findet zum Beispiel Axel Witsel.

Aber dem BVB-Stürmer gelang es, die lustige Seite an der ganzen Sache zu sehen. Diese ganzen Torjubelgesten nach dem Vorbild des Computerspiels Fortnite seien dermaßen überschätzt, "da musste ich etwas Neues schaffen."

Ach, herrlich! Dann schauen wir's uns einfach noch mal an.

feb/dpa



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