Sieg gegen Saudi-Arabien Uruguay vorzeitig im Achtelfinale

Ein Tor von Luis Suárez hat gereicht: Uruguay ist trotz einer enttäuschenden Leistung gegen Saudi-Arabien vorzeitig ins WM-Achtelfinale eingezogen. Dort wartet wohl ein Top-Team.

Luis Suárez (l.)
REUTERS

Luis Suárez (l.)


Uruguay hat erwartungsgemäß auch sein zweites WM-Gruppenspiel gewonnen. Gegen Saudi-Arabien gewann das Team von Trainer Óscar Tabárez glanzlos 1:0 (1:0). Der zweifache Weltmeister hat sich durch den Erfolg ebenso vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert wie die Russen, die sich am Abend zuvor gegen Ägypten durchgesetzt hatten. In der K.-o.-Phase drohen Duelle mit Spanien und Portugal aus der Gruppe B.

Trotz vieler internationaler Stars in der Startelf hatte Uruguay von Beginn an Probleme. Für die Führung reichte es dennoch. Beim ersten Turniertreffer von Luis Suárez half Saudi-Arabiens Torhüter Mohammed Al-Owais jedoch mit: Nach einem Eckball flog der 26-Jährige am Ball vorbei, Barcelonas Stürmerstar musste am langen Pfosten in seinem 100. Länderspiel nur noch einschieben (23. Minute).

Auch nach Wiederbeginn taten sich die Uruguayer schwer. Carlos Sánchez köpfte den Ball nach einer gefühlvollen Flanke von Edinson Cavani freistehend über das Tor (62.) und verpasste damit die Vorentscheidung. Saudi-Arabien stand defensiv deutlich besser als beim 0:5 gegen Russland im Eröffnungsspiel, echte Gefahr konnten sie im gegnerischen Strafraum aber nicht kreieren.

Am abschließenden Spieltag kommt es nun zu einem Duell um den Gruppensieg. Russland trifft am 25. Juni um 16 Uhr auf Uruguay (Liveticker SPIEGEL ONLINE), in der parallel stattfindenden Partie zwischen Ägypten und Saudi-Arabien könnten die Nordafrikaner immerhin noch den ersten Sieg bei einer Weltmeisterschaft einfahren.

Uruguay - Saudi-Arabien 1:0 (1:0)
1:0 Suárez (23.)
Uruguay: Muslera - Varela, Giménez, Godín , Cáceres - Vecino (59. Torreira), Bentancur - Sánchez (82. Nandez), Rodríguez (58. Laxalt) - Suárez, Cavani
Saudi-Arabien: Al-Owais - Al-Breik, O. Hawsawi, Al-Bulaihi, Al-Shahrani - Bahebri, Al-Jassim (44. Al-Mogahwi), Otayf, Al-Dawsari - Al-Faraj - Al-Muwallad (79. Al-Sahlawi)
Ort: Rostow am Don (Rostow-Arena)
Schiedsrichter: Clement Turpin (Frankreich)
Gelbe Karten: - / -

bam



insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
Sal.Paradies 20.06.2018
1. Nach Hause...nach Hause gehen wir
Was für Grottenfussball von den Gauchos. Und die sollen ein Mitfavorit sein? Bitte nicht und ich hoffe, dass Portugal oder Spanien diesen destruktiven Fussball im Achtelfinale beenden und diesen Fussball, den kein Mensch vermissen wird, in den Urlaub schickt!
heiko1977 20.06.2018
2.
Es war Ergebnisorientierter Fußball. Uruguay hat dabei den Scouts der Achtelfinalgegner, die sich dieses Spiel beobachtet haben, keinerlei Einblicke in das Spielprinzip gegebn. Damit bleibt Uruguay weiterhin für spätere Gegner eine Wundertüte. Also alles richtig gemacht, im taktischen Sinne, sowohl auf dem Platz (weiter gekommen) und ausserhalb des Platzes (keine Anhaltspunkte für Taktiken gegeben).
spon_12 20.06.2018
3.
Zitat von Sal.ParadiesWas für Grottenfussball von den Gauchos. Und die sollen ein Mitfavorit sein? Bitte nicht und ich hoffe, dass Portugal oder Spanien diesen destruktiven Fussball im Achtelfinale beenden und diesen Fussball, den kein Mensch vermissen wird, in den Urlaub schickt!
Ich frage mich, wie Sie ernsthaft annehmen können, Portugal würde Uruguay besiegen. Wie soll ein Schönling und seine Staffage bitte bestehen, wenn dann Mal der erste wirkliche Gegner kommt?
meresi 20.06.2018
4. Portugal?
Zitat von Sal.ParadiesWas für Grottenfussball von den Gauchos. Und die sollen ein Mitfavorit sein? Bitte nicht und ich hoffe, dass Portugal oder Spanien diesen destruktiven Fussball im Achtelfinale beenden und diesen Fussball, den kein Mensch vermissen wird, in den Urlaub schickt!
die müssen froh sein selbst weiter zu kommen. Spanien kämpft auch gerade um den Sieg. Die stärkste Truppe war wohl Belgien bis jetzt, ohne Gegentor. Obwohl, aufgewacht sind sie erst in der 2.HZ
hamburger.jung 20.06.2018
5.
@3..... Portugal hat bereits einen harten Gegner gehabt, natürlich nur wenn Sie Spanien als solchen sehen. Der Schönling hat da drei Tore gemacht, aber vielleicht ist es auch erst richtig gut, wenn er fünf in einem Spiel macht. Ansonsten danke für den fachlichen Kommentar.
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