WM-Qualifikation Spanien, Italien und Niederlande gewinnen

Spanien bleibt in der WM-Qualifikation unbesiegt: Gegen Weißrussland feierte der Welt- und Europameister einen deutlichen Erfolg. Italien gewann ebenfalls, aber mit deutlich mehr Mühe. Für Holland traf Rafael van der Vaart, für Cristiano Ronaldo und seine Portugiesen gab es in Russland nichts zu holen.

Dreifach-Torschütze Pedro (l.): Große Leistung gegen Weißrussland
DPA

Dreifach-Torschütze Pedro (l.): Große Leistung gegen Weißrussland


Hamburg - Von allen Favoriten feierte Deutschland zwar den deutlichsten Sieg dieses WM-Qualifikationstages - doch auch die anderen großen Teams gewannen ihre Spiele.

Titelverteidiger Spanien besiegte in Minsk die sieglosen Weißrussen 4:0. Mit einem Dreierpack avancierte Pedro vom FC Barcelona zum Matchwinner. Nur mit Mühe schaffte Italien in Eriwan einen 3:1-Pflichtsieg gegen Armenien und konnte seine Führung in der Gruppe B zu verteidigen.

Die Niederlande setzten sich auch dank des aus der Verbannung zurückgeholten Rafael van der Vaart (6. Minute) sowie Klaas-Jan Huntelaar (14.) 3:0 in Rotterdam gegen Andorra durch. Den dritten Treffer erzielte Ruben Schaken (49.). England fertigte San Marino 5:0 ab und übernahm nach dem doppelten Doppelpack durch Wayne Rooney sowie Danny Welbeck und dem Treffer von Alex Oxlade-Chamberlain die Führung in der Gruppe H.

Real Madrids Cristiano Ronaldo verließ den Kunstrasen im verregneten Moskau hingegen nicht als gefeierter Held: Der Superstar konnte das 0:1 der portugiesischen Nationalmannschaft gegen die in drei Spielen dreimal siegreichen Russen nicht verhindern. Damit ist das Team Zweiter in der Gruppe F hinter den makellos erfolgreichen Russen. Den einzigen Treffer der Partie vor fast 70.000 Zuschauern im ausverkauften Luschniki-Stadion erzielte Alexander Kerschakow bereits in der sechsten Minute.

Pedro schießt Spanien im Alleingang zum Sieg in Minsk

Ohne den grippeerkrankten Mario Balotelli taten sich die Italiener gegen Armenien schwer. Nach der Führung durch Andrea Pirlo per Strafstoß (11.) gelang Henrikh Mkhitaryan 17 Minuten später der Ausgleich. Erst nach dem Seitenwechsel machten Daniele de Rossi (64.) sowie Pablo Osvaldo (82.) den zweiten Sieg der Italiener in ihrem dritten Spiel perfekt. "Das ist eine schwere Gruppe, das haben wir heute gesehen", sagte Italiens Trainer Cesare Prandelli.

Verfolger Bulgarien (fünf Punkte) kam gegen Dänemark nur zu einem 1:1. Dadurch haben die Italiener vorerst zwei Punkte Vorsprung. Dritter sind die Tschechen (vier), die auch dank der Tore von Bremens Theodor Gebre Selassie und Nürnbergs Tomas Pekhart 3:1 gegen Schlusslicht Malta gewannen.

Spanien hat in der Gruppe I mit Frankreich harte Konkurrenz im Kampf um den ersten Platz und damit das direkte Ticket nach Brasilien. Aber der Welt- und Europameister trumpfte nach dem 1:0 durch Jordi Alba (12.) gegen Weißrussland groß auf - vor allem Pedro mit Toren in der 21., 69. und 72. Minute. Am Dienstag kommt es zum direkten Duell zwischen Spanien und Frankreich.

In der Gruppe E reichte es für die Schweiz im Stade de Suisse von Bern nur zu einem 1:1 gegen Norwegen. 120 Sekunden nach dem 1:0 durch Mario Gavranovic glich Brede Hangeland für die Gäste aus. Das Remis reichte den Schweizern, um die Tabellenführung mit sieben Punkten zu behaupten.

luk/mib/dpa



zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.