WM-Taktik von Joachim Löw Reus verplappert sich

Marco Reus hat nach dem WM-Fehlstart der deutschen Nationalmannschaft den Plan von Bundestrainer Joachim Löw mit ihm verraten. Er unterbrach sich noch - doch da war es schon zu spät.

Nationalspieler Reus
Getty Images

Nationalspieler Reus


Bundestrainer Joachim Löw hat sich ganz offensichtlich mit der Personalie Marco Reus verzockt. Reus verriet nach dem 0:1 (0:1) zum WM-Auftakt gegen Mexiko, dass ihm Löw bereits im Trainingslager in Eppan/Südtirol gesagt habe, dass er beim Start nicht beginnen würde, "weil wir davon ausgehen, dass das Turnier sehr lang geht und ich vor allem in den wichtigen Spielen...", dann unterbrach sich Reus selbst.

Natürlich sei auch das Mexiko-Spiel wichtig gewesen, fügte Reus an. "Wir haben einen breiten Kader, da wird jeder gebraucht, deshalb war das abgesprochen", ergänzte er: "Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich nicht von Anfang an gespielt habe. Wer das nicht ist, ist fehl am Platz."

Fotostrecke

13  Bilder
DFB-Pleite gegen Mexiko: Der entzauberte Weltmeister

Löw hatte dem formstarken Dortmunder, der das deutsche Spiel bei seiner Einwechslung nach einer Stunde belebte, auf der linken Offensivseite Weltmeister Julian Draxler vorgezogen. In der Zentrale spielte Mesut Özil.

Auch Lothar Matthäus hat nach dem Fehlstart des deutschen Teams bei der Fußball-WM personelle Konsequenzen gefordert. "Marco Reus, der zunächst auf der Bank saß, hätte bei mir eine Stammplatzgarantie und müsste immer spielen", schrieb der 57-Jährige in der "Bild"-Zeitung.

joe/sid/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.