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Chronologie: So wurde Deutschland Gastgeber der WM 2006 - offiziell

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Franz Beckenbauer: War Präsident des Organisationskomitees

1992 entstand beim DFB die Idee, sich für die WM 2006 zu bewerben, acht Jahre später bekam Deutschland dann den Zuschlag. Die offiziellen Schritte der Bewerbung.

November 1992: Präsidium und Vorstand des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beschließen, dass sich Deutschland um die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft 2006 bewirbt.

Juni 1993: DFB-Vizepräsident Gerhard Mayer-Vorfelder übergibt in Zürich die - noch nicht offizielle - deutsche WM-Kandidatur an Fifa-Präsident João Havelange.

Dezember 1996: DFB-Präsident Egidius Braun gewinnt Franz Beckenbauer als WM-Botschafter.

März 1997: Der DFB gründet ein fünfköpfiges Bewerbungskomitee. Dessen Mitglieder sind: Präsident Braun, Franz Beckenbauer, Vize Mayer-Vorfelder, DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt und DFB-Pressesprecher Wolfgang Niersbach.

Mai 1997: Im Münchner Prinzregenten-Theater findet die offizielle Präsentation der deutschen Bewerbung statt. Das Motto: "Wir sehen uns im Herzen Europas."

November 1998: Beckenbauer überreicht dem neuen Fifa-Präsidenten Joseph Blatter in Zürich die offizielle DFB-Absichtserklärung für die Kandidatur.

Dezember 1998: Franz Beckenbauer wird Chef des deutschen WM-Bewerbungskomitees.

31. Dezember 1998: Am Jahresende läuft die Bewerbungsfrist ab. Offiziell kandidieren neben Deutschland noch England, Brasilien, Südafrika, Ägypten, Ghana, Nigeria und Marokko.

April 1999: Ghana zieht seine Kandidatur zurück, kurz darauf tun dies auch Ägypten und Nigeria.

August 1999: In Zürich übergeben die fünf Bewerber ihre offiziellen Dossiers. 1200 Seiten umfasst das deutsche Manuskript.

3. Juli 2000: Brasilien zieht seine Kandidatur zurück und versichert Südafrika seiner Unterstützung. Dafür wollen sich die Südamerikaner um die Austragung der WM 2010 bewerben und dann ihrerseits von den Afrikanern unterstützt werden.

6. Juli 2000: Bei der Abstimmung in Zürich erhält Deutschland im ersten Wahlgang zehn Stimmen, Südafrika sechs, England fünf, Marokko drei - damit sind die Nordafrikaner draußen. In der zweiten Runde bekommen Deutschland und Südafrika jeweils elf Stimmen, England nur zwei - das Aus für die Briten. Im entscheidenden dritten Wahlgang setzt sich Deutschland 12:11 gegen Südafrika durch, weil Charles Dempsey, der Vertreter des Kontinentalverbandes Ozeanien, keine Stimme abgibt.

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