Zenit St. Petersburg: Wütender Hulk spricht von Abschied 

Millionenmann in der Misere: Weil er glaubt, zu oft ausgewechselt zu werden, ist Zenit St. Petersburgs Stareinkauf Hulk beleidigt. Luciano Spalletti solle ihn endlich häufiger spielen lassen, fordert er. Blöd nur, dass der Trainer offenbar überhaupt nicht daran denkt.

Zenit-Profi Hulk: Raue Zeiten in Russland Zur Großansicht
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Zenit-Profi Hulk: Raue Zeiten in Russland

Hamburg - Schon in den Comics ist seine Warnung unmissverständlich. "Mach mich nicht wütend, du würdest mich wütend nicht mögen", sagt Bruce Banner, bevor er sich in den großen, grünen Muskelberg Hulk verwandelt. Im realen (Fußballer-)Leben gilt dieser Spruch offenbar auch, zumindest für den Hulk aus St. Petersburg.

Wegen eines Streits mit Trainer Luciano Spalletti beim russischen Fußballmeister droht der 60 Millionen Euro teure Stareinkauf schon im Winter mit einem Wechsel. Der brasilianische Angreifer kritisierte massiv, dass Spalletti ihn zum wiederholten Male auf die Bank gesetzt hatte. Der Konflikt müsse rasch gelöst werden, forderte Hulk nach dem Champions-League-Spiel beim AC Mailand (1:0).

So richtig funktionierte die Drohung aber nicht. Der Italiener Spalletti zeigte sich komplett unbeeindruckt. "Er liegt falsch, wenn er denkt, dass er immer 90 Minuten spielt", sagte der Coach. In der Mannschaft ist Hulks Verpflichtung angeblich stark umstritten. Kapitän Igor Denissow forderte ein ähnlich hohes Gehalt und wurde daraufhin vorübergehend ins Nachwuchsteam verbannt.

Spalletti hatte Hulk in Mailand in der 80. Minute ausgetauscht. Daraufhin verweigerte der 26-Jährige dem Trainer den Handschlag und gestikulierte wild. Der Stürmer war erst im Sommer für die russische Rekordablöse vom FC Porto in die ehemalige Zarenmetropole gewechselt und hatte dort einen Fünfjahresvertrag bis 2017 unterschrieben.

chp/dpa

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insgesamt 3 Beiträge
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1.
TLR9 05.12.2012
60 Millionen für einen brasilianischen Stürmer, den man in die Kälte Russlands schickt - die Russen müssen verrückt sein! Die Probleme haben sie sich selber verschafft.
2.
kleiner_leviathan 05.12.2012
Was hat sich Dietmar Beiersdorfer bloß bei dem Transfer gedacht? Dürfte so ziemlich seine erste Amtshandlung gewesen sein als Sportdirektor von Zenit.
3. Ich habe einen Traum
troy_mcclure 05.12.2012
Ein Verein findet sich, der eine solche Diva mal bis Vertragsende auf der Bank schmoren lässt
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