Ibrahimovics Abgang bei PSG Legendär

Zlatan Ibrahimovic hat in seinem letzten Spiel für Paris St. Germain einen Vereinsrekord aufgestellt. Und auch ansonsten war es ein Abschied in gewohnter Zlatan-Manier.

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Es war noch einmal eine typische Show des Zlatan Ibrahimovic: In seinem letzten Spiel für den französischen Meister Paris St. Germain hat sich der Superstar mit einer emotionalen Feier, einem Torrekord und einem Augenzwinkern verabschiedet. Frei nach dem Motto "Zlatan tut, was Zlatan will" verließ er nach seinem Doppelpack gegen den FC Nantes bereits kurz vor Schluss den Platz - obwohl er nicht ausgewechselt worden war.

Nach dem 4:0-Sieg nahm Ibrahimovic auf dem Spielfeld seine beiden Kinder in den Arm. Beide hatten PSG-Trikots an, eines trug anstelle eines Namens das Wort "König", das andere die Aufschrift "Legende". Ibrahimovic hatte seinen Abschied aus Paris via Twitter mit den Worten verkündet, er sei als König gekommen und gehe als Legende.

Mit dem Führungstreffer in der achten Minute und dem Kopfball zum Endstand in der 89. Minute erzielte Ibrahimovic seine Saisontore 37 und 38 und brach damit den Vereinsrekord von Carlos Bianchi aus der Saison 1977/1978. Der 45 Jahre alte Liga-Rekord steht bei 44 Treffern von Josip Skoblar für Olympique Marseille.

Das letzte Ligaspiel der Saison in Paris wurde bereits in der zehnten Minute kurz unterbrochen. Die PSG-Fans feierten Ibrahimovic, der immer das Trikot mit der Zehn trug, mit einer Ovation. Der 34-Jährige erklärte nach seiner vierten und letzten Spielzeit bei PSG gewohnt selbstbewusst: "Die Mannschaft wird hoffentlich noch viel gewinnen - ohne Ibra ist das schwierig, aber möglich."

Vier Jahre spielte Ibrahimovic in der Ligue 1 bei PSG. In 178 Spielen hat er 154 Tore für PSG erzielt. Es ist noch unklar, für welchen Klub er künftig spielen wird.

mrr/dpa



insgesamt 17 Beiträge
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savoy40 15.05.2016
1. Wo wird er wohl spielen...?
...bei Bayern München natürlich. Haben die bestimmt aus der Portokasse bezahlt.
bjoern_grewe 15.05.2016
2. Er mag ein genialer Fußballer sein...
...aber er ist genauso ein egomanischer Selbstdarsteller wie "CR7" - wie das mit einem MANNSCHAFTSsport zusammenpasst, muss mir noch mal jemand erklären?!? Schönes Gegenbeispiel: Stephen Curry bei den Golden State Warriors - ein Superstar, der bescheiden auftritt und bei aller persönlichen Genialität mannschaftsdienlich spielt und regelmäßig unter den stärksten Assist-Gebern seines Team ist. Passend dazu auch das Motto der GSW: "Strength in numbers" Man könnte das jetzt weiter ausführen, aber jemand wie Zlatan würde das eh nie verstehen - welcher Verein sich DEN jetzt freiwillig holt, ist mir absolut schleierhaft, es sei denn, man möchte ein funktionierendes Mannschaftsgefüge gezielt zerstören ;-)
rotznasin 15.05.2016
3. naja
zum fc bayern kommt er sicher nicht. mein tip: chelsea.
tombrok 15.05.2016
4.
Zlatan ist ein Phänomen und sein Narzissmus eine gut gespielte Masche ( wie er selbst mal andeutete). Ein großer Stürmer-technisch begabt , stark wie ein Pferd, bei großen Vereinen brilliert, der Mann kann es sich erlauben!
Beat Adler 15.05.2016
5. Der globale Fussball lebt nicht nur von den Resultaten, sondern
Zitat von bjoern_grewe...aber er ist genauso ein egomanischer Selbstdarsteller wie "CR7" - wie das mit einem MANNSCHAFTSsport zusammenpasst, muss mir noch mal jemand erklären?!? Schönes Gegenbeispiel: Stephen Curry bei den Golden State Warriors - ein Superstar, der bescheiden auftritt und bei aller persönlichen Genialität mannschaftsdienlich spielt und regelmäßig unter den stärksten Assist-Gebern seines Team ist. Passend dazu auch das Motto der GSW: "Strength in numbers" Man könnte das jetzt weiter ausführen, aber jemand wie Zlatan würde das eh nie verstehen - welcher Verein sich DEN jetzt freiwillig holt, ist mir absolut schleierhaft, es sei denn, man möchte ein funktionierendes Mannschaftsgefüge gezielt zerstören ;-)
Der globale Fussball lebt nicht nur von den Resultaten, sondern auch von all dem, was abseits des Platzes passiert. In diesem Sinne ist Zlatan Ibrahimovic eine gute Investition. Er haelt die Info ueber sich zuerst aber auch ueber den Club in dem er gerade spielt am Leben. So geht internationales Marketing. Das spuelt Geld in die Kassen. Die TV Vertraege werden dadurch hoeher bezahlt. Ueber z.B. Messi und CR7 gibt es Sondersendungen am TV, die weltweit ausgestrahlt werden. Das bringt richtig Kohle, dem Spieler, aber auch seinem Manager und seinem Club. Natuerlich darf der Purist unter den Fussballfans gegen ein solches globales Marketing der Marke Fussball sein. Was waere Fussball ohne die FIFA Skandale? ;-) Antwort: Kein Nordamerikaner wuesste was Fussball, eh soccer, ist. Oder doch nur ein Sport fuer Maedchen und maennliche Weicheier? ;-) mfG Beat
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