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11. Januar 2013, 18:10 Uhr

PSG-Stürmer

Ibrahimovic nach Kopftritt freigesprochen

Im Zweifel für den Angeklagten: Die französische Profiliga sieht keine Beweise dafür, dass Zlatan Ibrahimovic einen Gegenspieler absichtlich gegen den Kopf getreten hat.

Hamburg - Nach einem Tritt gegen den Kopf eines Gegenspielers wurde Ibrahimovic von der Disziplinarkommission der Profiliga LFP in Paris freigesprochen. Man könne nicht zweifelsfrei von einer absichtlichen Tätlichkeit des Schweden ausgehen, hieß es in der von französischen Medien am Freitag veröffentlichten Urteilsverkündung.

Beim 1:0-Heim-Sieg von Paris Saint-Germain über Titelkonkurrent Olympique Lyon war Ibrahimovic am 16. Dezember 2012 im Prinzenpark-Stadion seinem am Boden liegenden Gegenspieler Dejan Lovren nach einem Zweikampf auf den Kopf getreten. Blut floss, aber der Schiedsrichter pfiff nicht. Sowohl der Kroate Lovren als auch Lyon-Präsident Jean-Michel Aulas schimpften damals: "Das war Absicht". Ibrahimovic bestritt jedoch jeden Vorsatz: "Ich habe auf den Ball geschaut und ihn (Lovren) nicht gesehen. War keine Absicht."

Dank des Freispruchs entging Ibrahimovic einer zweiten Sperre seit seinem Wechsel im Sommer vom AC Mailand an die Seine. Wegen eines spektakulären "Kung-Fu"-Tritts gegen Stéphane Ruffier von AS Saint-Etienne Anfang November hatte der Schwede bereits bei zwei Ligaspielen zuschauen müssen.

goe/dpa

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