2. Fußball-Bundesliga: Dresden gewinnt Kellerduell, Lautern stolpert

Dresdens Kitambala: Torschütze beim Sieg gegen Sandhausen Zur Großansicht
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Dresdens Kitambala: Torschütze beim Sieg gegen Sandhausen

Viel Kampf und Krampf: Am Sonntag fielen in drei Zweitliga-Partien nur fünf Tore, drei davon schoss Dynamo Dresden. Dafür gab es vier Platzverweise, je einen für Duisburg und Kaiserslautern, die sich torlos trennten. Der FSV Frankfurt gewann in Unterzahl.

Hamburg - Dresden hat im Abstiegskampf der zweiten Liga einen enorm wichtigen Heimsieg gefeiert. Gegen den direkten Konkurrenten SV Sandhausen gewann Dynamo 3:1 (1:0), beide Teams tauschten damit die Tabellenplätze. Dynamo liegt mit 20 Punkten nun auf dem Relegationsrang, Sandhausen ist zwei Zähler dahinter.

Lynel Kitambala (7. Minute) hatte den Gastgeber früh in Führung gebracht. Sandhausen Andrew Wooten (57.) glich zu Beginn der zweiten Hälfte aus, dann wurde Tobias Müller (71./75.) mit einem Doppelpack zum Matchwinner. Kurios war vor allem sein zweites Tor, als der 19-Jährige zunächst gegen den Pfosten schoss, den Abpraller dann aber selbst verwertete. Drei Minuten später sah Sandhausens Marcel Kandziora wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

Wenige Minuten vor dem Anpfiff hatten die Dresdner Fans ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt. Bei der Vereinshymne wurden von den Fans rund 5000 Rote Karten gezeigt. Mit der Aktion "Rote Karte gegen Pyro und Chaoten" wollen sich die Fans von den Randalierern in Kaiserslautern distanzieren.

Zwei Platzverweise in Duisburg, einer in Frankfurt

Unterdessen ist für Absteiger 1. FC Kaiserslautern der direkte Wiederaufstieg kaum mehr möglich. In Duisburg spielte der FCK nur 0:0 und liegt damit als Tabellen-Dritter nun schon zehn Punkte hinter Hertha BSC. Dabei spielten die Gäste nach dem Platzverweis gegen Goran Sukalo (40., Tätlichkeit) sogar zeitweise in Überzahl. Bis zur 65. Minute, als Mohamadou Idrissou wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah.

Im dritten Sonntagsspiel besiegte der FSV Frankfurt zu Hause Energie Cottbus 1:0 (0:0) und zog damit am Gegner vorbei auf Rang vier. Der vom VfL Wolfsburg ausgeliehene Rasmus Jönsson (39.) erzielte das einzige Tor der Partie. Frankfurt musste nach dem Platzverweis gegen Marcel Gaus (68.) in der Schlussphase in Unterzahl spielen.

Am Montag (20.15 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) empfängt der FC St. Pauli zum Abschluss des 22. Spieltags seinen ehemaligen Trainer Holger Stanislawski und dessen 1. FC Köln.

leh/dpa

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1. Glückwunsch nach Dresden
denolte 17.02.2013
na schau einer an die Dresdener können ja doch noch gewinnen, glückwunsch und drücke euch weiter die Daumen für den Klassenerhalt.
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