Zweite Liga: Düsseldorf und Paderborn feiern klare Siege

Die Fortuna kann doch noch gewinnen: Nach sechs Spielen ohne Erfolg feierte Düsseldorf gegen Karlsruhe einen hohen Sieg - und arbeitet sich in der Tabelle nach oben. Auch der SC Paderborn wurde seiner Favoritenrolle gegen Aachen gerecht.

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Düsseldorfes Langeneke (vorne): Fortuna vorerst auf Platz drei

Hamburg - Klare Siege für die Auftstiegskandidaten: Fortuna Düsseldorf und der SC Paderborn haben in der 2. Fußball-Bundesliga ihre Ambitionen auf die Spitzenplätze unterstrichen. Die Fortuna befreite sich mit einem 5:0 (2:0) beim Karlsruher SC nach sechs Spielen ihn Folge ohne Sieg aus der Krise, Paderborn gewann 3:0 (0:0) bei Alemannia Aachen - verlor aber seinen Top-Torjäger Nick Proschwitz mit einer Gesichtsverletzung. Paderborn ist damit zumindest bis Sonntag Tabellen-Zweiter, Düsseldorf liegt auf Platz drei.

Die Fortuna offenbarte in der Defensive erneut große Schwächen, nutzte aber ihre Chancen konsequent. Oliver Fink (10. Minute) erzielte die frühe Führung, Maximilian Beister traf von der Strafraumgrenze sechs Minuten später mit seinem zehnten Saisontor zum 0:2. In der zweiten Hälfte traf Beister zunächst aus 16 Metern den Pfosten, der Ball prallte von hinten an die Schulter des KSC-Keepers Dirk Orlishausen und fiel Ken Ilsö vor die Füße, der locker einschob (49.). Vier Minuten später verwandelte Sascha Rösler einen Freistoß direkt zum 0:4 - es war der zwölfte Saisontreffer des Routiniers. Auch Kapitän Andreas Lambertz (76.) gelang vor 16.500 Zuschauern noch ein Tor zum 5:0-Endstand.

Weniger spektakulär, aber ebenfalls erfolgreich spielte Paderborn am Tivoli, und das lange Zeit ohne Angreifer Proschwitz. Der mit 15 Treffern beste Torschütze der Liga musste bereits in der 18. Minute vom Feld. Die ersten beiden Treffer für das Team von Trainer Roger Schmidt erzielte ausgerechnet der für Proschwitz eingewechselte Matthew Taylor (55./61.). Zudem traf Enis Alushi (89.). Aachen musste vor 15.000 Zuschauern nach acht Spielen wieder eine Niederlage hinnehmen und hat nur einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Zudem verloren die Aachener Albert Streit durch eine Gelb-Rote Karte (74.), vier Minuten später flog Seyi Olajengbesi mit Rot vom Platz.

luk/sid

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