Zweite Liga Paderborn und Duisburg spielen im Kellerduell remis

Paderborn und Duisburg haben am Tabellenende durch ein Unentschieden wichtige Punkte verpasst. Der FSV Frankfurt verspielte eine Führung, Berlin feierte einen Heimerfolg - und ein emotionales Comeback.

Paderborns Khaled Narey (l.), Duisburgs Dan-Patrick Poggenburg
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Paderborns Khaled Narey (l.), Duisburgs Dan-Patrick Poggenburg


SC Paderborn - MSV Duisburg 0:0

Punkteteilung im Abstiegskampf: Der Tabellenvorletzte Paderborn und Schlusslicht Duisburg haben sich torlos unentschieden getrennt. Die ersten Möglichkeiten hatte der Gastgeber: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß scheiterte Süleyman Koc erst an MSV-Torwart Michael Ratajczak, dann flog sein Nachschuss knapp am Tor vorbei (8. Minute). Bereits zuvor hatte Koc mit einem Abschluss die Führung knapp verpasst (5.).

Auch in der Folge waren die Gastgeber aktiver: Einen Schuss aus spitzem Winkel von Moritz Stoppelkamp klärte Ratajczak zur Ecke (23.). Duisburg wurde erstmals durch eine Standardsituation gefährlich: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld scheiterte Steffen Bohl per Kopf an Paderborns Schlussmann Daniel Heuer Fernandes (37.). In der zweiten Hälfte sah Khaled Narey nach einem harten Einsteigen Gelb-Rot (58.). Aber auch die Überzahl konnte der MSV nicht nutzen. Die größte Chance hatte Stanislav Iljutcenko, aber sein Schuss wurde geblockt (75.). Es blieb beim Remis.

Union Berlin - Eintracht Braunschweig 3:1 (0:0)

Angreifer Philipp Tietz verpasste die Chance auf einen perfekten Start für die Eintracht: Seinen Kopfballaufsetzer lenkte der Berliner Torwart Jakob Busk an die Latte (3.). Anschließend gab es nur wenige gute Tormöglichkeiten. In der 30. Minute schoss Braunschweigs Mirko Boland knapp daneben. Nach der Pause fielen drei Tore innerhalb von elf Minuten: Bobby Wood schoss mit seinem 14. Saisontor das Berliner 1:0 (58.). Dabei leistete Braunschweig allerdings kaum Gegenwehr.

Fast im Gegenzug erzielte Tietz den Ausgleich (62.), bevor Damir Kreilach die Gastgeber wieder in Führung köpfte (70.). Den emotionalen Höhepunkt brachte die Einwechslung von Benjamin Köhler: Erstmals seit Dezember 2014 stand er nach seiner Krebserkrankung wieder auf dem Platz und wurde lautstark gefeiert (77.). Kreilach sorgte nach einem Torwartfehler von Rafael Gikiewicz mit seinem zweiten Treffer für den Endstand (85.).

1. FC Heidenheim - FSV Frankfurt 2:2 (0:1)

Frankfurt hat gegen Heidenheim eine Zwei-Tore-Führung verspielt und damit einen Befreiungsschlag verpasst. Damit ist der FSV seit nun schon fünf Spielen ohne Sieg. Dabei begann die Begegnung gut: Nach einem Freistoß landete der Abpraller bei Haji Safi, aber der Defensivmann schoss daneben (15.). Ein Torwartfehler brachte wenig später dann aber doch die Frankfurter Führung: Heidenheims Schlussmann Jan Zimmermann ließ den platzierten, aber schwachen Abschluss von Fanol Perdedaj nur abprallen. Taiwo Awoniyi war zur Stelle und der Leihspieler vom FC Liverpool staube zu seinem ersten Tor für Frankfurt ab (22.).

Auf der Gegenseite verpasste Marc Schnatterer den Ausgleich, FSV-Torwart André Weis parierte (24.). Der Vorbereiter des ersten Treffers sorgte nach dem Seitenwechsel für die Entscheidung: Perdedaj traf mit einem Schuss in den Winkel zum 2:0 (74.), dem Treffer war allerdings eine Abseitsstellung vorangegangen. Denis Thomalla verkürzte in der Schlussphase für Heidenheim (81.), wenige Minuten vor dem Abpfiff traf Ben Halloran von der Strafraumkante zum Ausgleich (87.). Frankfurt liegt damit nur fünf Punkte vor 1860 München und Fortuna Düsseldorf auf den Rängen 15 und 16. Beide Teams können am Wochenende noch nachlegen.

aev



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