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2. Fußball-Bundesliga: St. Pauli trennt sich von Trainer Frontzeck

DPA

Überraschung am Millerntor: Der Zweitligist FC St. Pauli hat sich von Trainer Michael Frontzeck getrennt. Grund sind laut dem 49-Jährigen unterschiedliche Auffassungen über die Entwicklung des Clubs. Es gab Ärger um die Vertragsverlängerung des Coaches.

Hamburg - Der FC St. Pauli hat Trainer Michael Frontzeck beurlaubt. Das gab der Zweitligist auf einer Pressekonferenz am Mittwoch bekannt. Zuvor hatte bereits der Coach selbst seine Freistellung dem Sportinformationsdienst bestätigt. Frontzeck hatte sein Amt bei dem Zweitligisten im Oktober 2012 angetreten.

"Ich bin ein Stück weit traurig über diese Entscheidung. Sie kam für alle überraschend. Ich muss das jetzt erst mal sacken lassen. Jeder, der mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich sehr gerne mit der Mannschaft zusammengearbeitet habe", sagte Frontzeck. Als Grund für die Trennung gab er an: "Wir hatten unterschiedliche Auffassungen über die Entwicklung des Clubs."

Der Verein wurde konkreter: Frontzeck habe den FC St. Pauli mit der Forderung einer sofortigen Vertragsverlängerung unter Druck gesetzt, sagte St.-Pauli-Präsident Stefan Orth auf der Pressekonferenz. "Wir hatten Gespräche im Winter vorgesehen, wir wollten die Entwicklung abwarten und dann eine Entscheidung treffen", sagte Sportchef Rachid Azzouzi. Frontzeck habe daraufhin mitgeteilt, dass er nach Saisonende nicht mehr für den Verein tätig sein wolle, so Orth.

Frontzeck hatte bei St. Pauli vor rund einem Jahr André Schubert als Trainer beerbt und in 40 Pflichtspielen 15-mal gewonnen, zehnmal Unentschieden gespielt und 15-mal verloren. Vor seiner Station bei St. Pauli war Frontzeck unter anderem bei Alemannia Aachen, Arminia Bielefeld und in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach als Trainer tätig.

St. Pauli steht zurzeit auf dem achten Tabellenplatz der zweiten Liga, am Samstag hatte der Club 1:4 gegen den 1. FC Kaiserslautern verloren. Die Mannschaft wird nun erstmal vom bisherigen Co-Trainer Roland Vrabec betreut.

bka/sid

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1. Ich fasse es nicht!
RoSo 06.11.2013
Wie bitte? St. Pauli steht doch gut da! Und ich finde, dass Frontzeck sehr gut zum Club passt. Verstehe die Entlassung nicht. Michael wünsche ich für die Zukunft das Beste.
2. vom HSV gelernt?
Ze4 06.11.2013
Das ist doch alte Hamburger Tradition und solange ein Club nur 2 Trainer pro Saison verschleißt, ist noch alles im grünen Bereich.
3. Ja. Endlich!
spiegelleser99 06.11.2013
Zitat von RoSoWie bitte? St. Pauli steht doch gut da! Und ich finde, dass Frontzeck sehr gut zum Club passt. Verstehe die Entlassung nicht. Michael wünsche ich für die Zukunft das Beste.
Wie bitte? Frontzek ist neben ex-Schubert und Gardiola einer der überschätztesten BL-Trainer. Der hat doch außer Abstieg nix geleistet. Und spielerisch sind seine Mannschaften nie nach vorne gekommen. Danke St. Pauli!
4. ...
jensen12345 06.11.2013
Zitat von sysopDPAÜberraschung am Millerntor: Der Zweitligist FC St. Pauli hat sich von Trainer Michael Frontzeck getrennt. Grund sind laut des 49-Jährigen unterschiedliche Auffassungen über die Entwicklung des Clubs. http://www.spiegel.de/sport/fussball/zweite-liga-st-pauli-trennt-sich-von-trainer-frontzeck-a-932068.html
Frontzeck ist bisher überall gescheitert als Trainer. Er hat diverse Clubs in die Misere geritten: Abstiegskurs mit Hannover, Abstieg mit Aachen, Abstieg mit Bielefeld, Fast-Abstieg mit Gladbach.
5. unfassbar und schockierend
50 Sebt 06.11.2013
Ich kann das als St. Pauli Fan nicht nachvollziehen und bin sehr geschockt.Finde auch dass Frontzeck gut zu Pauli passte.Wenn aber stimmt was berichtet wird, bin ich von beiden Parteien enttäuscht. Hätte man das nicht anders regeln können?echt traurig!Sportlich lief es nicht schlecht und jetzt kommt Unruhe rein...schade...
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