Houston - Wenn die besten acht Tennisspieler der Welt aufeinander treffen, sind dramatische Spiele programmiert. In einer hart umkämpften Partie siegte Schüttler nach zwei Stunden und 25 Minuten Hitzeschlacht mit 6:3; 4:6 und 6:2 gegen Guillermo Coria. Der 21-jährige Argentinier, der sich zu Beginn des dritten Satzes am Fuß behandeln lassen musste, leistete bis zum Schluss erbitterte Gegenwehr.
Schüttler selbst hatte Coria als die schwierigste Aufgabe in der Roten Gruppe eingestuft. Zum Sprung in die Vorschlussrunde des mit 3,65 Millionen Dollar dotierten Turniers fehlt dem 27-Jährigen aller Voraussicht nach nur noch ein Sieg gegen den Amerikaner Andy Roddick oder Carlos Moya aus Spanien.
Schüttler unterliefen gegen Coria kaum vermeidbare Fehler. Der Deutsche überzeugte erneut mit überragender Physis und jagte den Tennis-Floh aus Venado Tuerto, einem Ort 450 Kilometer nördlich von Buenos Aires, über den Hartplatz des Westside Tennis Clubs zu Houston.
Auf der Tribüne fieberten seine Eltern Karl und Klara sowie Schwester Marita mit. Erstmals war die Familie bei einem Turnier in den Vereinigten Staaten direkt dabei. Immerhin musste der Korbacher wegen seiner Masters-Premiere zwei Wochen seines Urlaubes opfern, in denen er sich sonst von den Strapazen des Turnierlebens auch zuhause erholt. Also lud er den "Schüttler-Clan" in die südtexanische Ölmetropole ein.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Sport | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH