Les Sables d'Olonne - "Ich war so schnell, weil das Rennen auf außergewöhnlich hohem Niveau stattfand", erklärte Riou seine Rekordmarke, nachdem er vergangene Nacht das Ziel an der französischen Atlantikküste erreicht hatte. Der Bretone, Spitzname "Le Terrible", profitierte zudem von günstigen Windbedingungen. Die bisherige Bestzeit segelte Rious Landsmann und Lehrmeister Michel Desjoyeux vor vier Jahren in 93 Tagen und 3:57,32 Stunden.
Insgesamt 20 Einhandsegler - darunter zwei Frauen - waren am 7. November des vergangenen Jahres an den Start zur 5. Vendée Globe gegangen, die von Les Sables d'Olonne aus ums Kap der Guten Hoffnung, durch den Indischen und Pazifischen Ozean - südlich von Australien und Neuseeland - und um Kap Hoorn herum führte.
Riou hatte am 9. Januar die Führung übernommen und bis zum Ende die beiden Favoriten auf Distanz gehalten. Nur zweiter Sieger wurde der Franzose Jean Le Cam, der bei Rious' Zieldurchfahrt 130 Seemeilen Rückstand hatte. Der Brite Mike Golding lag zu diesem Zeitpunkt 175 Seemeilen hinter Rious. Mindestens sieben Starter, darunter mit Roland Jourdain ein weiter Sieganwärter, erreichten das Ziel nicht.
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