Elista - Fide-Champion Topalow hatte dem Weltmeister im klassischen Schach Manipulationen während der bisherigen Spiele unterstellt. Daraufhin trat der Moskauer nicht an. Im Gesamtklassement steht es jetzt nur noch 3:2 für Kramnik, der die ersten beiden Partien gewonnen hatte, die beiden folgenden waren unentschieden ausgegangen.
Die bulgarische Seite warf Kramnik vor, zwischen den einzelnen Zügen auffällig oft die Toilette aufgesucht zu haben. Diese ist im Gegensatz zum Ruheraum nicht mit Videokameras überwacht. Das Appellationskomitee legte nach einem Protest Topalows fest, dass beide Spieler die gleiche Toilette benutzen müssen, um besser kontrolliert werden zu können. Kramnik beharrte jedoch auf seinem Vertrag, nach dem jedem Spieler ein eigener Ruheraum plus Toilette zugesagt war.
goe/dpa
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