Hamburg – Ullrich hält die Dopingvorwürfe gegen ihn weiterhin für ungerechtfertigt. "Ich kann ganz klipp und klar sagen, und da bin ich auch stolz drauf: Ich habe ein reines Gewissen. Ich habe keine Angst vor der Zukunft. Und das möchte ich auch noch mal betonen – weil das groß ist, das kann nicht jeder von sich sagen", so Ullrich.
"Ich habe keinen betrogen und auch keinen geschädigt in meiner ganzen Karriere", sagte der frühere Tour-de-France-Sieger in der Aufzeichnung der ARD-Talksendung "Beckmann", die heute Abend um 22.45 Uhr ausgestrahlt wird. "Alles andere dazu kann ich nicht sagen, weil das Verfahren gegen mich läuft."
Der 33-Jährige hatte heute Mittag auf einer Pressekonferenz in Hamburg seinen Rücktritt als aktiver Radprofi in einem 43-minütigem Monolog bekannt gegeben. Gleichzeitig hatte der Tour-de-France-Sieger von 1997 erklärt, künftig als Berater und Repräsentant für das österreichische "Volksbank-Team" arbeiten zu wollen.
In der Sendung sprach Ullrich sich generell gegen Doping aus. Auf die Frage von Moderator Reinhold Beckmann, ob Ullrich Doping als Vergehen beurteile, antwortet der frühere Radprofi "natürlich". Nach Ullrichs ist Doping kein spezifisches Problem des Radsports.
"Meine ganz ehrliche Meinung ist, dass Radsport nicht mehr und nicht weniger verseucht ist als alle anderen Sportarten und andere Bereiche. Die schwarzen Schafe werden gefunden." Es gebe Kontrollen und Grenzwerte, und "wer darüber ist, wird beurlaubt. Es ist ja ein System, das funktioniert."
Egal wie die Dopingermittlungen gegen ihn ausgehen werden – einen Rücktritt vom Rücktritt schließt Jan Ullrich bei "Beckmann" aus: "Hundertprozentig!"
mig
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Wen interessiert noch Jan Ullrichs Zukunft? Der Mann hat finanziell ausgesorgt. Alles andere ist nur noch pseudo-juristisches Geplänkel. Das interessiert doch keine Sau.... mehr...
Das ist natürlich kompletter Unsinn, natürlich kann ein Mensch in 4 Wochen 4000 Kilometer fahren, wenn er den ganzen Winter und das Frühjahr dafür trainiert hat. Es kommt nur darauf an, wie schnell er fahren will. Übrigens [...] mehr...
Die verdienen ja ihr Geld damit. Die sollen ja nur fahren. Für den Rest sind andere zuständig. Ich muss z.B. nach ein paar Jahren ausgesorgt haben. Das ist der Job meines Berater. Wenn ich viel trainiere, hab ich [...] mehr...
Naja, es gibt auch Radrennfahrer, die im Kreis fahren. Das muß der Fairness halber gesagt werden. Auch wenn die Medien die meiste Zeit so tun, als ob es diese Rennfahrer sowie andere gute, die auf der Straße fahren, nicht geben [...] mehr...
Etwas müssten Sie aber schon erklären,: wenn das im Kreis fahren so anspruchslos ist, warum fahren nicht alle Fahrer in der ersten Reihe und warum hat der Schumi 7 Mal den Weltmeistertitel erreicht? Einige 2. Plätze hatte er [...] mehr...
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