Hamburg - Trotz der laut Staatsanwaltschaft zweifelsfreien Zuweisung der beim Madrider Arzt Eufemiano Fuentes beschlagnahmten Blutbestände an Ullrich beteuert der Tour-de-France-Sieger von 1997 weiter seine Unschuld.
Verdächtigter Ullrich: "Kann keinen Fehler eingestehen"
Die Ullrich-Verteidigung ging in der vergangenen Woche noch einen Schritt weiter: Das Blut mag von Ullrich sein, ein Beweis für Manipulation sei dies im juristischen Sinne noch lange nicht. "Vorausgesetzt, dass alles das stimmt, was jetzt ermittelt wurde, das heißt, dass in Spanien Blut unseres Mandanten gefunden wurde, heißt das doch noch lange nicht Doping", hatte Ullrich-Verteidiger Peter Michael Diestel dem Fernsehsender N24 gesagt. "Von mir kursiert auch Blut. Ich habe einen Arzt in Rostock, ich habe einen Arzt in Berlin, ich habe einen Arzt in wer weiß wo. Das heißt doch noch lange nicht, dass mit dem Blut manipuliert wurde, dass es für Dopingzwecke und so weiter verwendet wurde. Der Weg bis zum Betrug ist sehr sehr weit", hatte Diestel weiter erklärt.
fpf/sid
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Sport | Twitter | RSS |
| alles zum Thema Radsport | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH