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25.09.2007
 

Radsport-Eklat

Weltmeister Bettini verweigert Ehrenerklärung

Keinen Bock auf eine Unterschrift: Titelverteidiger Paolo Bettini will vor der Radsport-WM in Stuttgart keine Anti-Doping-Erklärung abgeben. Diese verstoße gegen seine Menschenrechte. Andere Teilnehmer stellen sich ebenfalls stur.

Hamburg - Der Klassiker-Spezialist begründet seine Haltung damit, dass die Unterzeichnung der Ehrenerklärung für einen sauberen Sport gegen seine Menschenrechte verstoße. Er will deshalb auch keine DNA-Probe abgeben. Bettini ist nicht nur Titelverteidiger, sondern gewann 2004 auch das Straßenrennen der Olympischen Spiele in Athen.

Weltmeister Bettini: Verstoß gegen die Menschenrechte
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AP

Weltmeister Bettini: Verstoß gegen die Menschenrechte

UCI-Präsident Pat McQuaid zeigt sich vor allem über den italienischen, aber auch spanischen Verband verärgert. "Es gibt Leute, die die momentane Situation noch nicht begriffen haben. Es wäre ihre Pflicht gewesen, diese Fahrer auszusortieren", sagte der Ire. Neben Bettini haben noch weitere italienische und spanische Fahrer die Abgabe der Ehrenerklärung verweigert.

Juristisch gesehen hat die UCI dagegen keine Handhabe. Das hatte bereits der Fall Elk-Haus bei der Deutschland-Tour bewiesen. Das zweitklassige österreichische Team hatte sein Startrecht vor einem Hamburger Gericht eingeklagt, obwohl die Ehrenerklärungen nicht fristgerecht eingereicht worden waren.

bri/sid

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