Hamburg - Die UCI warnte die ProTour-Teams in einem Rundschreiben davor, bei der von der Aso ausgerichteten Traditions-Rundfahrt Paris-Nizza (9. bis 16. März) an den Start zu gehen und drohte mit "weitreichenden Konsequenzen". Der Streit war entbrannt, nachdem die Aso dem Astana-Team für alle von ihr ausgerichteten Rennen die Starterlaubnis verweigert hatte. Damit kann Toursieger Alberto Contador (Spanien) seinen Vorjahrestriumph bei der Frankreich-Schleife nicht verteidigen.
Die Aso weigert sich seit Jahren beharrlich, die Regularien der UCI anzuerkennen. Diese sehen unter anderem ein Startrecht aller erstklassigen Teams bei ProTour-Rennen vor. Im Radsport-Kalender 2008 hatte die UCI kein Aso-Rennen mehr der ProTour zugeordnet und somit faktisch abgewertet. Die Rundfahrt Paris-Nizza wird stattdessen unter dem Dach des französischen Radsport-Verbandes (FFC) ausgetragen. Die UCI werde dementsprechend keine Dopingkontrollen durchführen, keine Kommissäre nach Frankreich schicken und auch keinen Sieger anerkennen, hieß es.
UCI-Präsident Pat McQuaid drohte den Fahrern am Abend, ein Start bei Paris-Nizza könnte sich negativ auf die Chancen einer Olympia-Teilnahme auswirken. Paris-Nizza finde außerhalb der internationalen Regeln statt. Veranstalter Aso hatte zuvor mitgeteilt, das Rennen werde trotz der "feindseligen Positionen des UCI-Präsidenten" wie geplant stattfinden.
Die Houston Rockets hatten einen perfekten Februar - bislang. Nach zwölf Siegen in Folge und dem Sprung in die Playoff-Ränge folgte heute der Schock. Aufgrund eines Ermüdungsbruchs im Fuß wird der chinesische Center Yao Ming die restliche Saison fehlen. Sowohl auf Titelaussichten der Rockets als auch auf die Medaillenhoffnungen der chinesischen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking könnte die Verletzung schwere Auswirkungen haben. "Das ist unglaublich," sagte Rockets-Besitzer Les Alexander dem Fernsehsender KRIV-TV. "Das ist das schlimmste Gefühl, das ich jemals hatte." Yao Ming kam in 55 Spielen in dieser Saison im Schnitt auf 22.0 Punkte, 10,8 Rebounds.
Der Europapokal-Traum der Artland Dragons Quakenbrück geht weiter. Der deutsche Basketball-Vizemeister schaltete in der Runde der letzten 32 im Uleb-Cup den russischen Vertreter Triumph Ljubertsi nach dem 81:75 im Hinspiel vor einer Woche trotz eines 80:82 (39:37) im Rückspiel aus und steht in der Premieren-Saison auf internationaler Bühne gleich im Achtelfinale. Gegner dort ist mit Unics Kazan erneut ein Club aus Russland.
Beendet ist die Europacup-Saison dagegen erwartungsgemäß für die Köln 99ers. Der Pokalsieger verlor nach dem 72:91 im Hinspiel auch bei Khimki Moskau 69:96 (33:50) und war ohne seine im Zuge der Insolvenz nach Berlin abgewanderten Leistungsträger Immanuel McElroy und Aleksandar Nadjfeji ohne jede Chance.
fpf/sid/dpa
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