Mittwoch, 10. Februar 2010

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06.03.2008
 

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Fis wehrt sich, NBA-Star will für Deutschland spielen

"Polemik hoch zehn": Der Weltskiverband widerspricht Anschuldigungen im Fall Lanzinger. Die DBB-Auswahl darf sich eventuell über einen weiteren NBA-Spieler freuen. Der HSV verliert einen Leistungsträger.

Hamburg - Der Handball-Bundesligist HSV Hamburg muss in den nächsten Wochen auf Mannschaftskapitän Guillaume Gille verzichten. Der französische Nationalspieler musste sich einer Operation unterziehen, nachdem in seinem Ellenbogen freie Gelenkteile gefunden wurden. Die Teamärzte rechnen mit einem Ausfall des Kreisläufers von vier bis sechs Wochen.

NBA-Center Kaman (l.): Würfe für Deutschland
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AFP

NBA-Center Kaman (l.): Würfe für Deutschland

Nach dem an Hautkrebs erkrankten Oleg Velyky und dem an einer Handverletzung laborierenden Stefan Schröder (Kahnbeinbruch) ist Gille der dritte Leistungsträger, der längerfristig bei den Hanseaten ausfällt.

Center Chris Kaman von den Los Angeles Clippers möchte gerne in der Nationalmannschaft des Deutschen Basketball-Bundes spielen. Der 25-Jährige hat deutsche Vorfahren und bereits Kontakt zum DBB aufgenommen. Dort werden derzeit alle Möglichkeiten für einen Einsatz geprüft. Kaman, der in Michigan aufgewachsen ist, spielt seine vierte Saison in der NBA. In der laufenden Spielzeit erzielte er im Schnitt 16 Punkte und holte 13,1 Rebounds.

Der deutsche Renndirektor des Ski-Weltverbandes Fis, Günther Hujara, hat sich nach dem Unfall des alpinen Ski-Rennläufers Matthias Lanzinger vehement gegen die Kritik aus Österreich zur Wehr gesetzt. "Das ist Polemik hoch zehn, was da teilweise abläuft. Langsam wird es zur Farce, was aus allem gemacht wird", sagte Hujara und sprach zudem von "Hetzkampagnen" und einem "regelrechten Kesseltreiben". Er betonte, dass von Seiten der Fis alles unternommen werde, um die Gesundheit der Rennläufer zu schützen: "Wir tun unser Bestmögliches, um Stürze zu verhindern. Dass wir sie nicht hundertprozentig verhindern können, ist auch klar."

Lanzinger musste nach einem schweren Sturz am Sonntag im norwegischen Kvitfjell der linke Unterschenkel amputiert werden. Athleten und Ärzte hatten daraufhin Kritik an der mangelnden Erstversorgung Lanzingers geäußert. Die Eltern des Verletzten lassen derzeit eine Schadensersatzforderung prüfen.

Dopingsünder Patrick Sinkewitz darf ab dem 18. Juli wieder bei Radrennen starten. Das Präsidium des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) sieht von weiteren Rechtsschritten gegen den 27-Jährigen ab, nachdem dieser das Urteil des BDR-Sportgericht in vollem Umfang akzeptiert. Neben der Sperre beinhaltete dieses auch die Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro. Ursprünglich hatten sowohl der BDR als auch Sinkewitz gegen das Urteil Berufung eingelegt.

Die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft spielte im vorentscheidenden Gruppenspiel beim Ausscheidungsturnier im rumänischen Oradea 5:5-Unentschieden gegen Italien und ist dadurch für die Olympischen Spiele in Peking qualifiziert. Dabei machte das Team von Bundestrainer Hagen Stamm einen 0:3 sowie einen 1:4-Rückstand wett. Die Tore für Deutschland erzielten Mark Politze und Heiko Nossek (jeweils zwei), sowie Steffen Dierolf.

"Das ist Wahnsinn. Die Spannung war kaum noch zu überbieten. Es ist ein Hammer, wie mein Team nach dem 0:3 und dem 1:4 noch einmal zurückgekommen ist", sagte der Bundestrainer und der Verantwortliche für den Bereich Wasserball im deutschen Schwimmverband, Ewald Voig-Rademacher, ergänzte: "Die neuerliche Olympia-Teilnahme ist wichtig für den gesamten deutschen Wasserballsport. Unsere Förderung durch den Bund ist für vier weitere Jahre auf gutem Niveau gewährleistet."

kna/sid/dpa

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