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Hamburg - Der Schwede Ara Abrahamian sorgte damit für einen Eklat bei der Siegerehrung des olympischen Ringer-Turniers. Der 33-Jährige warf seine Bronzemedaille bei der Siegerehrung in der Klasse bis 84 Kilogramm im griechisch-römischen Stil weg, weil er sich durch das Kampfgericht im Halbfinale benachteiligt fühlte. "Diese Medaille bedeutet mir nichts, ich wollte hier Gold holen", wetterte Abrahamian, der in der Vorschlussrunde gegen den späteren Olympiasieger Andrea Minguzzi umstritten verloren hatte. "Ich denke, meine Niederlage im Halbfinale war total ungerecht. Die strittigen Regeln zeigen, dass die Fila nicht fair handelt", kritisierte der Olympia-Zweite von Athen den Weltverband.
Erst nach einem Telefonat mit seiner Familie ließ sich Abrahamian zu einem Antreten im Bronzekampf überreden. "Das war mein letzter Kampf. Ich denke, die Teilnahme an diesen Olympischen Spielen war ein Fehler", erklärte Abrahamian.
mig/sid/dpa
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