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25.08.2008
 

Olympia-Eklat

Castro verteidigt Taekwondo-Rambo Matos

Beistand von ganz oben: Kubas früherer Staatspräsident Fidel Castro hat den Ausraster seines Landsmannes Angel Valodia Matos bei den Olympischen Spielen verteidigt. Der Taekwondo-Kämpfer hatte den Schiedsrichter blutig getreten. Castro sprach von einer "Mafia".

Hamburg - Nach dem Skandal durch den früheren Olympiasieger Angel Valodia Matos bei den Taekwondo-Wettbewerben der Spiele in Peking hat der frühere kubanischer Staatspräsident Fidel Castro für einen verbalen Fehltritt gesorgt. "Nichts kann mich dazu bringen, gegen diese Mafia zu schweigen", sagte der 82-Jährige, der sich seit zwei Jahren wegen einer Krankheit nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt hatte. Castro forderte "volle Solidarität" mit dem Sportler.

Matos war im Bronze-Kampf am Samstag gegen den Kasachen Arman Tschilamnow ausgerastet und hatte dem schwedischen Schiedsrichter Chakir Chelbat einen Fußtritt ins Gesicht versetzt. Der Unparteiische erlitt eine Platzwunde an der Unterlippe.

Der Skandinavier hatte Matos zuvor disqualifiziert, weil der Taekwondoka seine Verletzungsauszeit überzogen hatte.

Der Kubaner lag zu dem Zeitpunkt 3:2 in Führung. Matos, der nur mit Mühe von Offiziellen und Trainern beruhigt werden konnte, wurde anschließend vom Taekwondo-Weltverband lebenslänglich von allen Wettbewerben ausgeschlossen, zudem wurden seine bisherigen Ergebnisse gelöscht.

mig/sid

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