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Mixed Zone Rhein-Neckar Löwen wollen Isländer Stefansson

Der nächste Weltklassespieler für die Handball-Bundesliga: Die Rhein-Neckar-Löwen ist sich mit dem Isländer Olafur Stefansson einig geworden. Ferrari-Pilot Felipe Massa ist gegen Gehaltskürzungen in der Formel 1. Die erste Yacht hat die Volco Ocean Race aufgegeben.

Hamburg - Die Rhein-Neckar Löwen stehen in der Handball-Bundesliga vor dem nächsten Transfercoup. Der Champions-League-Teilnehmer hat mit dem isländischen Top-Star Olafur Stefansson offenbar Einigung über einen Wechsel zur kommenden Saison erzielt. "Olafur möchte das Angebot annehmen. Es dauert aber noch bis nach Weihnachten, bis formaljuristisch und strukturell die mündlich besprochenen Dinge vertraglich fixiert sind", sagte Stefanssons Manager Wolfgang Gütschow der "Handballwoche".

Isländer Stefansson: Der nächste Coup der Löwen
Getty Images

Isländer Stefansson: Der nächste Coup der Löwen

Der Olympia-Zweite spielt derzeit noch beim spanischen Champions-League-Sieger Ciudad Real. Der 35-Jährige wollte eigentlich im Sommer zum dänischen Drittligisten Alberts-Glostrup wechseln, doch nun folgt er wohl dem neuen Löwen-Gesellschafter Jesper Nielsen in die Bundesliga. Im Gespräch ist ein Zweijahresvertrag.

Formel-1-Star Felipe Massa ist trotz weltweiter Wirtschaftskrise gegen Gehaltskürzungen in der Königsklasse. "Ich bin eher abgeneigt", sagte der Vize-Weltmeister, der bei Ferrari zwölf Millionen Dollar pro Jahr kassieren soll. Nach dem Ausstieg von Honda wird in der Formel 1 massiv über Einsparungen nachgedacht, Stimmen nach einer Gehaltsobergrenze für die Rennfahrer werden laut. Doch davon hält Massa nichts. "In einem Wettbewerb wie diesem spielt der Fahrer eine entscheidende Rolle. Die Kosten für die Piloten sind gemessen am Gesamtbudget doch nur ein kleiner Teil", so der Brasilianer.

Massa hält den Sparkurs in den Bereichen Aerodynamik und Motor für sinnvoller. Doch einen Einheitsmotor wie von Fia-Präsident Max Mosley gefordert wünscht sich der Ferrari-Pilot auch nicht. "Die Idee ist uninteressant. Kostensenkung ist schön und gut, aber ein Einheitsmotor widerstrebt dem Grundgedanken der Formel 1", sagte Massa. Ein Ferrari mit einem anderen Motor wäre kein Ferrari, das gelte auch bei Mercedes, Toyota und Renault, sagte der Brasilianer weiter.

Die russische Yacht "Kosatka" hat aufgrund von Sponsoring-Problemen das Volvo Ocean Race aufgegeben. Statt acht sind von Etappe vier an - von Singapur in die chinesische Olympia- Segelstadt Qingdao - nur noch sieben Boote im Rennen. "Wir hatten immer geplant, kommerzielle Partner an Bord zu bringen", sagte Teamchef Oleg Zherebtsov, "ich habe das Team in Erwartung dieser zusätzlichen Partner bislang mit meinem Geld finanziert. Die globale Finanzsituation hat die Situation beeinflusst."

Damit sind der österreichische Skipper Andreas Hanakamp und seine Crew der "Kosatka" nach einem Drittel der zehnten Ausgabe des Rennens um die Welt arbeitslos. Offen blieb zunächst, wie es mit Yacht und Mannschaft im fernen Singapur weiter geht. Die schwedische "Ericsson 4" führt das Klassement im Ocean Race mit 35 Punkten vor der spanischen "Telefonica Blue" (30.5 Punkte, Sieger der dritten Etappe) und der US-Yacht "Puma" (27.5) an. Die vierte Etappe über 2500 Seemeilen beginnt am 18. Januar. Ende Juni wird die Flotte im Zielhafen St. Petersburg erwartet.

Max Mosley will im Juni 2009 über seine Zukunft als Präsident des Automobil-Weltverbandes Fia entscheiden. Der nach einer Sex-Affäre umstrittene Brite hat noch keine Pläne, ob er sich im Oktober nächsten Jahres zur Wiederwahl stellen will. "Die große Schwierigkeit wird sein, jemanden zu finden, der die erforderliche Erfahrung für diesen Job mit sich bringt", wird der 68-Jährige auf der offiziellen Formel-1-Homepage zitiert.

Die nordamerikanische Football-Profiliga NFL hat Shaun Ellis von den New York Jets nach einem Schneeballwurf zu einer 10.000-Dollar-Strafe verurteilt. Der Defensive End hatte während des Gastspiels der Jets bei den Seattle Seahawks am Sonntag einen Schneeball in die Zuschauerränge geworfen, nachdem seine Mannschaft vom Publikum ebenfalls mit Schnee beworfen worden war. " Die Spieler werden vor der Saison darauf hingewiesen, dass jeglicher Fankontakt, der zu Ausschreitungen und Verletzungen führen könnte, verboten ist", begründete ein NFL-Sprecher die Sanktion. Die Seahawks bezwangen die Jets in der Partie mit 13:3 und zerstörten damit die Play-off-Hoffnungen der frustrierten Gäste.

fsc/sid

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insgesamt 61 Beiträge
sysiphos 07.11.2008
Es ist ein direktes Ringen mit den Elementen. Und wenn man es aushält, also nicht Kotzend über der Reling hängt macht es viel Spass.
Es ist ein direktes Ringen mit den Elementen. Und wenn man es aushält, also nicht Kotzend über der Reling hängt macht es viel Spass.
MarkH 08.11.2008
irgendwie ist das seltsam so zu leben... Ich kann verstehen, dass man mit so einem Segelboot irgendwo zwischen den Stränden herumschippert.. aber dieses Extrem ?... für mich eher abschreckend... keine Ahnung was man mir damit [...]
Zitat von sysopSegeln boomt. Moderne Abenteurer kämpfen gegen das Wetter und sich selbst, immer mehr Rennen rund um die Welt bedienen das gestiegene mediale Interesse. Was macht diesen Sport Ihrer Meinung nach so besonders?
irgendwie ist das seltsam so zu leben... Ich kann verstehen, dass man mit so einem Segelboot irgendwo zwischen den Stränden herumschippert.. aber dieses Extrem ?... für mich eher abschreckend... keine Ahnung was man mir damit zeigen will.
sam_ree_lackson 08.11.2008
einfach "der verschenkte sieg" von bernard moittessier oder "sailing alone around the world" von joshua slocum lesen; mehr erklärung braucht einhandsegeln nicht! achja, ganz nebenbei erfährt man auch dass [...]
einfach "der verschenkte sieg" von bernard moittessier oder "sailing alone around the world" von joshua slocum lesen; mehr erklärung braucht einhandsegeln nicht! achja, ganz nebenbei erfährt man auch dass sowas auch ohne technik schnick schnak und millionen dollar kapital möglich ist ;)
Hellström 11.11.2008
Nun, wenn man sich die Hightech- Boote so anschaut, ringt man da nicht mehr so viel. H.A. heute: "Mit einer Hand über den Atlantik", oder so. Die schummeln, die haben noch beide Hände! ;)
Zitat von sysiphosEs ist ein direktes Ringen mit den Elementen. Und wenn man es aushält, also nicht Kotzend über der Reling hängt macht es viel Spass.
Nun, wenn man sich die Hightech- Boote so anschaut, ringt man da nicht mehr so viel. H.A. heute: "Mit einer Hand über den Atlantik", oder so. Die schummeln, die haben noch beide Hände! ;)
Alois 11.11.2008
Wie schon erwähnt ist zunächst ein Medienecho da ; denn es mußja 24h am Tag berichtet werden. Ob in der Summe mehr gesegelt wird als früher , weiß ich nicht , vorallem in Regatten . Ich habe da meine Zweifel. Wie auch immer , [...]
Zitat von sysopSegeln boomt. Moderne Abenteurer kämpfen gegen das Wetter und sich selbst, immer mehr Rennen rund um die Welt bedienen das gestiegene mediale Interesse. Was macht diesen Sport Ihrer Meinung nach so besonders?
Wie schon erwähnt ist zunächst ein Medienecho da ; denn es mußja 24h am Tag berichtet werden. Ob in der Summe mehr gesegelt wird als früher , weiß ich nicht , vorallem in Regatten . Ich habe da meine Zweifel. Wie auch immer , Faszination wird vermutlich oft ausgelöst. Ich kam zum Regattasegeln , weil ich einen Ersatz fürs Rallyefahren suchte als mir klar wurde , dass dort zunächst der finanzielle Einsatz über Erfolg entscheidet , obwohl gerade dort im Motorsport durch fahrerischen Einsatz ein Leistungsmanko am ehesten ausgeglichen werden kann. (natürlich nicht mehr in der absoluten Spitze)Auch wurde mir bewusst , dass man nur mit gekaufter Kraft Spitze war. Segeln war für mich ein natürlicher Ersatz und ich musste auch nicht lang überlegen , denn irgendwas mit Speed sollte es sein , jedoch ohne Motor. Also landete ich bei den Katamaranen und für mich kann ich sagen nie mehr Spaß , Befriedigung , Entspannung und Erleben in der Natur und durch die Natur gehabt zu haben als beim Segeln.Wer einmal erlebt hat wie es ist auf der Welle zu surfen wird es immer wieder erleben wollen. 1977 war ich ein Fan von Sir Francis Chichester und seiner "Gipsy Moth " der mit 70 Jahren eine Weltumsegelung samt Kap Horn mit den roaring 40th unternahm und auch beendete. Alter ist hier kein Hinderungsgrund .Ein Segelboot kann man gemütlich fahren zur Kaffefahrt oder bis an die Grenze belasten , ganz nach Gusto allein fahren ohne einsam zu sein . frei nach W. Busch " wer einsam ist der hat es gut , weil keiner da der ihm was tut" Und nun: Mast und Schotbruch allerseits
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