Uwe Harnos (Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes): "Ich kann über das Urteil nur den Kopf schütteln. Es ist mir völlig unbegreiflich, warum so entschieden wurde. Im ersten Verfahren zwischen der Wada und dem DEB hat man uns noch Recht gegeben, im zweiten Verfahren zwischen der Wada und dem Weltverband wurde aber der Klage stattgegeben. Die Gegner sind zwar andere, aber der Streitgegenstand ist doch gleich. Florian muss sich jetzt mit seinen Anwälten beraten, welche Konsequenzen er ziehen will."
Alexander Morel (Pressesprecher der DEL): "Wir von der DEL werden uns das Urteil erst einmal mit Sorgfalt durchlesen und uns dabei juristischen Beistand besorgen. Davor werden wir nichts Konkretes sagen."
Peter John Lee (Manager Eisbären Berlin): "Ich bin völlig überrascht. Ich finde es komisch, dass wir als Verein bisher nichts wissen. Aber das war ja schon die ganze Zeit so. Wir müssen jetzt schauen, wie es weitergeht. Momentan kann ich dazu noch nichts sagen."
Sven Felski (Teamkollege bei den Eisbären Berlin): "Ich bin schockiert. Erstens, weil Florian nicht gedopt hat, zweitens, weil er seinen Fehler eingesehen hat und kurz danach seine Dopingprobe nachgeholt hat. Es gab ja ähnliche Fälle, da hat man nicht ein solch hartes Urteil gefällt. Florians Sperre berührt mich persönlich sehr. Die Entscheidung ist sehr verblüffend, überzogen und sie schadet nicht nur den Eisbären."
Ulrike Spitz (Sprecherin Nationale Anti-Doping-Agentur): "Für uns stand der Sachverhalt fest. Es handelte sich um eine Verweigerung und die Regelsperre ist zwei Jahre. Es war eine schwierige juristische Situation, weil in Deutschland die Bindung ans Regelwerk nicht ausgereicht hat. Es war immer die Frage, ob Florian Busch durch die WM-Teilnahme ans Regelwerk des internationalen Verbandes gebunden war."
Zusammengestellt vom sid
goe/dpa/sid
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