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05.07.2009
 

Golf

Kaymer gewinnt drittes Turnier der Europa-Tour

Martin Kaymer hat erneut bewiesen, warum er derzeit Deutschlands bester Golfer ist. Bei den Open de France in Paris holte sich der 24-Jährige seinen dritten Titel. Die Entscheidung fiel erst im Stechen.

Hamburg - Kaymer setzte sich am ersten Extra-Loch gegen den Engländer Lee Westwood durch. Nach vier Runden auf dem Par-71-Kurs im Le Golf National in Paris hatten beide am Sonntag mit je 271 Schlägen gleichauf gelegen. Kaymer ist in Frankreich der zweite deutsche Sieger nach Bernhard Langer vor 25 Jahren.

Paris-Sieger Kaymer: "Fast von überall getroffen"
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AFP

Paris-Sieger Kaymer: "Fast von überall getroffen"

Der routinierte Westwood (29 Turniersiege) schlug seinen Ball am letzten Loch ins Wasser, Kaymer beendete mit einem Par das Finale. Sein Lohn: 666.660 Euro Preisgeld. Auf Rang drei kam der englische Ryder-Cup-Spieler Ian Poulter (274 Schläge).

Vor dem Stechen hatte Kaymer eine frühere Entscheidung verpasst. Westwood war schon im Clubhaus, als der Deutsche die letzten vier Löcher Par spielte. Ein Birdie hätte bereits zum Sieg gereicht.

"Ich habe mir den ersten Saisonsieg so sehr gewünscht. Es ist in diesem Jahr einiges noch nicht so gut gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe", sagte Kaymer, der zum Auftakt am Donnerstag mit 62 Schlägen den Platzrekord des Spaniers Severiano Ballesteros (1985) eingestellt hatte.

Für Kaymer war es der dritte Turniersieg auf der Europa-Tour. Zuvor hatte er 2008 in Abu Dhabi und München-Eichenried gewonnen. Vor einer Woche war er dann als Titelverteidiger in der bayerischen Landeshauptstadt beim wichtigsten deutschen Turnier am Cut gescheitert.

Durch den Sieg in Frankreich rückte Kaymer in der Weltrangliste von Platz 28 in die Top 20 vor. "So hoch habe ich noch nie gestanden. Die Weltrangliste ist sehr wichtig für mich. Ich habe in dieser Woche großartig geputtet und fast von überall getroffen", sagte Kaymer.

Bei schwülem Wetter und Temperaturen um 27 Grad Celsius fiel der Argentinier Rafa Echenique, Führender vor der Schlussrunde, mit einer 77 auf den geteilten 13. Platz zurück. Marcel Siem war in Paris aufgrund einer Brustverletzung nach einer 81 zum Auftakt schon zur zweiten Runde nicht mehr angetreten. Er hatte nach der ersten Runde den letzten Platz unter 155 Teilnehmern belegt.

ach/sid/dpa

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