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03.11.2009
 

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Sutil kündigt, Phelps kündigt sich an, Golfer dopt

Formel-1-Pilot Sutil: Kündigung und Verhandlungen
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dpa

Formel-1-Pilot Sutil: Kündigung und Verhandlungen

Gibt's denn sowas? Nein, gab es noch nie! Doug Barron hat als erster Golfprofi überhaupt eine Dopingsperre erhalten. Adrian Sutil hat seinen Vertrag gekündigt, verhandelt aber mit seinem Formel-1-Team. Eine Revanche zwischen Michael Phelps und Paul Biedermann ist sehr wahrscheinlich.

Hamburg - Formel-1-Pilot Adrian Sutil hat offiziell bei Force India gekündigt, steht aber mit dem Rennstall des indischen Milliardärs Vijay Mallya in aussichtsreichen Verhandlungen über einen neuen Vertrag für die Saison 2010. "Wir befinden uns gerade in einer freien Phase und haben mehrere Möglichkeiten. Force India ist aber eine gute Möglichkeit und hat einen leichten Vorsprung", sagte Sutils Manager Manfred Zimmermann. Mit einer Entscheidung rechnet Zimmermann in den nächsten "fünf bis zehn Tagen". Force India hatte zunächst seine Option auf eine Verlängerung von Sutils letztem Vertrag zu gleichen Bedingungen gezogen. Der 26-Jährige reagierte darauf mit der ebenfalls vertraglich eingeräumten Kündigung.

Die mit Spannung erwartete WM-Revanche zwischen Schwimm-Doppelweltmeister Paul Biedermann und Superstar Michael Phelps ist so gut wie perfekt. Rekord-Olympiasieger Phelps aus den USA gab seinen definitiven Start beim Kurzbahn-Weltcup am 14. und 15. November im Berliner Europasportpark bekannt. Einzig die am Sonntag erlittene Oberschenkelverletzung von Biedermann könnte das Duell noch verhindern. Bei der WM in Rom Ende Juli hatte Biedermann den Favoriten Phelps, der bei Olympia in Peking acht Goldmedaillen gewann und damit sein Konto auf insgesamt 14 schraubte, über 200 Meter Freistil mit einem Weltrekord entthront.

Die Streit um den Segel-Klassiker America's Cup geht in die nächste Runde: Das Schweizer Team Alinghi hat Berufung gegen den jüngsten Gerichtsbeschluss eingelegt. Darin wurde verfügt, dass der Titelverteidiger den 33. America's Cup gegen das amerikanische Team BMW Oracle Racing im Februar nicht vor der Küste des arabischen Emirats Ras al-Chaima aussegeln darf.

Im Berufungsantrag beziehen sich die Eidgenossen auf ein 2008 gefälltes Urteil, in dem der damals zuständige Richter Herman Cahn angeordnet hatte, das Duell könne vor Valencia oder an jedem anderen Ort stattfinden. Gestritten wird nun, ob diese Formulierung durch die America's-Cup-Stiftungsurkunde gedeckt ist. Das aus dem Jahr 1887 stammende Dokument verfügt, dass Cup-Duelle zwischen dem 1. November und dem 1. Mai in der südlichen Hemisphäre stattfinden müssen. Das Emirat aber liegt auf der Nordhalbkugel.

Parallel zum Streit um den Austragungsort findet am 4. November eine gerichtliche Anhörung in New York statt. Dabei werden beide Parteien zur achten und jüngsten Klage der Amerikaner gehört. Den Schweizern wird vorgeworfen, Treuhandpflichten verletzt zu haben.

Der US-Amerikaner Doug Barron hat als erster Golfprofi überhaupt eine Dopingsperre erhalten. Die US-Profivereinigung PGA gab am Montag bekannt, dass der 40-Jährige wegen der Einnahme einer unerlaubten Substanz für ein Jahr von Wettkämpfen ausgeschlossen ist. Der Name des Mittels wurde von der PGA nicht veröffentlicht. Doug Barron wurde 1992 Profi und spielte acht Jahre lang auf der US-Tour, zuletzt 2006. Sein bestes Ergebnis war ein geteilter dritter Platz im Jahr 2005.

Handball-Trainer Gunnar Prokop ist nach seinem Skandal-Foul in der Champions League der Frauen als Coach von Hypo Niederösterreich zurückgetreten. "Ich habe mein Traineramt bereits zurückgelegt und werde versuchen, diese Situation mit einem Psychologen aufzuarbeiten", teilte Prokop auf der Internetseite des Vereins mit. Prokop war in der vergangenen Woche im Spiel gegen Metz beim Stand von 27:27 zehn Sekunden vor Schluss aufs Spielfeld gestürmt, um einen Gegenstoß der Französinnen zu stoppen, und foulte dabei die Metzer Spielerin Svetlana Ognjenovic. Prokop wurde des Feldes verwiesen.

Rund einen Monat nach seiner Niederlage gegen Schwergewichts-Weltmeister Vitali Klitschko muss US-Profiboxer Chris Arreola einen weiteren Nackenschlag verkraften. Der Weltverband WBC sperrte den gebürtigen Mexikaner wegen der Verwendung von Flüchen in Interviews nach seiner Aufgabe gegen Klitschko am 26. September in Los Angeles rückwirkend für sechs Monate. Aufgrund der Bestätigung der Sperre durch das WBC-Board of Governors auf dem Verbandskongress im südkoreanischen Jeju darf der 28-Jährige erst ab Ende März 2010 wieder in den Ring steigen.

jok/sid/dpa

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