Hamburg - Basketball-Profi Dirk Nowitzki ist erstmals in dieser NBA-Saison zum "Western Conference Player of the Week" ernannt worden. In den vier Spielen zwischen dem 9. und 15 November erzielte er durchschnittlich 24,3 Punkte. Dazu gelangen Nowitzki im Schnitt 8,8 Rebounds, 3 Assists und 1,8 Blocks, womit er die Dallas Mavericks zu drei Siegen führte. Der 2,13 Meter große Kapitän war dabei dreimal erfolgreichster Punktesammler seines Teams. "Eastern Conference Player of the week" wurde Brandon Jennings von den Milwaukee Bucks.
Kobe Bryant hat zum 100. Mal in seiner Karriere die 40-Punkte-Marke in der NBA geknackt. Der 31-Jährige kam beim 106:93-Sieg der Los Angeles Lakers gegen die Detroit Pistons genau auf 40 Punkte und ist mit durchschnittlich 30,1 Punkten weiterhin der Topscorer der Liga. Allein in dieser Saison hat Bryant bereits zum vierten Mal mindestens 40 Punkte erzielt. In der NBA-Historie liegt er jedoch noch deutlich hinter Wilt Chamberlain und Michael Jordan, die diese Marke in ihrer Karriere 271- beziehungsweise 173-mal übertroffen haben.
Formel-1-Pilot Robert Kubica wird Ende November einen Ausflug in den Rallye-Sport unternehmen. Der Pole, der in der kommenden Saison nach dem Rückzug von BMW aus der Formel 1 zu Renault wechselt, nimmt für die Franzosen in einem Clio R3 Maxi an der Rallye du Var teil. Diese Rallye bildet den Abschluss der französischen Meisterschaft. "Ich interessiere mich für alle Bereiche des Motorsports, und besonders mag ich Rallyes. Es ist eine große Herausforderung", sagte der 24-Jährige: "Ich habe mir überhaupt kein Ziel gesetzt und werde kein unnötiges Risiko eingehen."
Der Schweizer Tennis-Weltranglistenerste Roger Federer trifft beim ATP-Saisonfinale der acht weltbesten Profis des Jahres ab Sonntag in London in der Vorrundengruppe A auf den Briten Andy Murray, US-Open-Sieger Juan Martin Del Potro aus Argentinien und Finaldebütant Fernando Verdasco aus Spanien. Das ergab am Mittwoch die Auslosung. In der Gruppe B treten Federers spanischer Verfolger Rafael Nadal, der Serbe Novak Djokovic, der Russe Nikolai Dawydenko und der Schwede Robin Söderling gegeneinander an. Im Kampf um die 1,6 Millionen Dollar für den Sieger erreichen in jeder Gruppe die zwei besten Spieler das Halbfinale.
Ein kräftiger Biss in die Hand des Schiedsrichters hat einem Eishockey-Spieler in Russland eine Rekordsperre von 15 Spielen und eine Geldstrafe von umgerechnet 1350 Euro eingebracht. Der 17-jährige Nikita Seljukow habe beim Spiel seines Clubs "Russkije Witjasi" (Russische Recken) gegen Samara eine Schlägerei mit dem Gegenspieler begonnen, teilte der Eishockey-Verband in Moskau am Mittwochabend nach Angaben der Agentur Itar-Tass mit. Als der Schiedsrichter die beiden trennen wollte, habe ihm Seljukow in die Hand gebissen und weiter auf seinen Kontrahenten eingeprügelt.
wit/sid/dpa
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