Hamburg - Olympiasieger und Weltmeister Frankreich hat beim Start in der Handball-EM in Österreich eine Blamage nur knapp vermieden. In der Gruppe D kam der Titelfavorit gegen Ungarn nicht über ein 29:29 (16:16) hinaus - und konnte die drohende Niederlage beim Stand von 25:29 fünf Minuten vor dem Ende nur durch einen furiosen Schlussspurt verhindern. Nikola Karabatic, bis zum vergangenen Sommer beim THW Kiel unter Vertrag, war siebenmal für Frankreich erfolgreich. "Wir hätten heute mehr erreichen können als ein Unentschieden. Es schien als hätten wir Angst gehabt vor dem Vier-Tore-Vorsprung", sagte Ungarns Trainer Istvan Csoknyai.
Im zweiten Spiel der Gruppe besiegte der Olympia-Dritte Spanien in Wiener Neustadt Außenseiter Tschechien 37:25 (17:10). Bester Werfer der Tschechen war Kiels Rückraumspieler Filip Jicha mit acht Treffern. "Zu Beginn haben wir gut gespielt, aber am Ende war es gegen ein sehr gutes spanisches Team zu wenig. Unser wichtigstes Spiel ist das am Freitag gegen Ungarn", sagte Jicha. Bei den Spaniern erzielte Iker Romero vom FC Barcelona 14 Tore.
Zuvor hatte sich Titelverteidiger Dänemark im Auftaktspiel gegen Österreich keine Blöße gegeben. Die Skandinavier gewannen in der Gruppe B gegen den EM-Gastgeber in Linz 33:29 (17:15). Österreichs isländischer Trainer Dagur Sigurdsson zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden: "Eine gute Vorstellung, jetzt wissen alle, wie eine EM läuft." Der Olympia-Zweite Island kam derweil trotz einer deutlichen Pausenführung gegen Serbien nur zu einem 29:29 (15:11).
Ein Auftaktsieg gelang dem WM-Zweiten Kroatien. In der Gruppe A kam der zweimalige Olympiasieger gegen Norwegen zu einem knappen 25:23 (11:10)-Erfolg. "Wir haben einen guten Job gemacht und bis zum Ende gekämpft. Aber wir haben viele Bälle verloren", sagte Norwegens Linksaußen Havard Tvedten. Russland behielt in Graz gegen die Ukraine mit 37:33 (21:16) Toren die Oberhand.
wit/sid/dpa
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Soll ja keiner sagen, ich könne nur nörgeln: Auch wenn ich aus dem Zitat nicht alles so unterstreichen würde, ist das doch mal eine sachliche Analyse mit viel Wahrheit. Dennoch, egal welche zwei Mannschaften im Finale stehen [...] mehr...
Also, wenn sie letztes Jahr, in der Hölle des Löwen, im Hexenkessel von Zagreb, völlig unbeeindruckt davon, die Gastgeber geschlagen haben, in Österreich wird das noch leichter. Vorausgesetzt, es kommt zum Finale. FRA-CRO, wovon [...] mehr...
Diese Franzosen sind ohne Frage eine starke MAnnschaft, aber alles andere als unschlagbar. Sofern ich mich z.B. richtig erinnere spielen die Kernspieler schon seit einigen jahren zusammen. Und Frankreich hat nicht jedes Turnier [...] mehr...
Nicht persönlich nehmen, aber ich kann mich mit der Absolutheit Ihrer Aussagen so überhaupt nicht anfreunden. Omeyer hat schon öfter bewiesen, dass auch er mal einen schlechten Tag haben kann und wenn dann z.B. im Spiel [...] mehr...
Ich würde es euch wünschen...die Realität sieht aber anders aus. Diese Franzosen sind unschlagbar. Sie sind technisch, taktisch, und besonders physisch sehr stark und haben wohl den besten Torwart. Sie können jederzeit eins [...] mehr...
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