+++ Spielende +++
Das Spiel ist aus: Die Saints haben mit einer nach dem ersten Viertel hervorragenden Leistung die Indianapolis Colts verdient 31:17 geschlagen. Entscheidend für den Erfolg war die einzige Interception im Spiel, die Colts-Spielmacher Peyton Manning warf und die den Saints einen Zwei-Touchdown-Vorsprung verschaffte.
Zum wertvollsten Spieler der Partie wurde wenig überraschend Saints-Quarterback Drew Brees gewählt. Er brachte 32 von 39 Pässen an den Mann und brachte seiner Mannschaft damit 288 Yards Raumgewinn. Zudem war er fehlerlos: Er hatte keinen Ballverlust und zwei Touchdown-Pässe.
+++ 4. Viertel, 0:54 verbleiben +++
Das war es: Die Saints-Verteidigung hält die Colts in vier Versuchen aus der Endzone. Die Saints haben Ballbesitz, die Colts sind geschlagen. Jetzt muss New Orleans nur noch die Uhr auf 0 Sekunden runterlaufen lassen.
+++ 4. Viertel, 1:16 verbleiben +++
Die Colts geben sich noch nicht geschlagen. Manning führt sein Team zielstrebig in Richtung Saints-Endzone. Ein Touchdown hier und es wird noch einmal spannend. Die Colts hätten dann noch eine Chance, aber ihnen bleibt kaum mehr Zeit.
+++ 4. Viertel, 3:12 verbleiben +++
Ist das die Entscheidung? Die Saints bestrafen den ersten Fehler von Colts-Quarterback Peyton Manning gnadenlos. Saints-Cornerback Tracy Porter fängt einen Pass Mannings ab und trägt ihn 74 Yards in die Colts-Endzone. Die Saints führen nun 31:17. Wenn sie sich nicht dämlich anstellen, sollte das zum Sieg reichen.
+++ 4. Viertel, 5:34 verbleiben +++
Es deutet sich ein Herzschlagfinale an. Die vergangenen beiden Super Bowls wurden jeweils Sekunden vor Schluss entschieden. Und auch heute könnte es sein, dass die Mannschaft gewinnt, die zuletzt den Ball hat.
+++ 4. Viertel, 5:42 verbleiben +++
Drew Brees' zweiter Touchdown-Pass, dieses Mal zu Jeremy Shockey, bringt die Saints nach vorne. Und um den Abstand zu den Colts auf sieben statt nur sechs Punkte und damit auf einen Touchdown plus Extrapunkt zu vergrößern, kicken sie keinen Extrapunkt, sondern versuchen erneut, in die Endzone zu gelangen. Zunächst sieht es so aus, als ob der Versuch gescheitert wäre. Doch nach einer "Challenge" von Saints-Headcoach Sean Payton gucken sich die Schiedsrichter die Szene der "Two Point Conversion" noch einmal an - und ändern ihre Entscheidung. Damit ist der Spielstand jetzt 24:17 für die Saints.
+++ 4. Viertel, 7:25 verbleiben +++
Das vierte Viertel war in den vergangenen Jahren mit Abstand das unterhaltsamste: In den vergangenen zwei Super Bowls wurden in den erstem drei Vierteln zusammen 37 Punkte erzielt, 44 in den beiden letzten Vierteln. Allerdings bestimmen die Verteidigungen derzeit das Geschehen.
+++ 4. Viertel, 10:39 verbleiben +++
Die mutige Colts-Entscheidung führt zu keinen Punkten. Die Saints stoppen Manning. Und Matt Stover trifft mit einem Field Goal aus 51 Yards nicht. Das ist wenig überraschend. Zwar hatte Stover in den Playoffs bisher alle seine Kicks verwandelt, aber nie aus mehr als 44 Yards Entfernung. Aus mehr als 49 Yards hat er seit 2006 nicht mehr getroffen.
+++ 4. Viertel, 12:56 verbleiben +++
Aggressive Entscheidung der Colts: Bei einem vierten Versuch schaffen sie nicht nur die benötigten zwei Yards Raumgewinn, sondern gleich 14. Jetzt sind sie schon wieder deutlich in New Orleans' Hälfte.
+++ 3. Viertel, 1:55 verbleiben +++
Die Saints lassen nicht nach: Das dritte Field Goal von Garrett Hartley, dieses Mal aus 47 Yards, verkürzt die Colts-Führung auf einen Punkt - 17:16. Beim anschließenden Kickoff zeichnen sich die Special Teams der Saints erneut aus. Die Colts müssen von ihrer eigenen 11-Yard-Linie starten. Allerdings waren die Colts schon einmal in einer ähnlichen Situation und erzielten einen Touchdown.
+++ 3. Viertel, 6:15 verbleiben +++
Die Colts zeigen sich unbeeindruckt von der Saints-Führung. Souverän legen sie 76 Yards zurück, Runningback Joseph Addai erzielt mit den letzten vier seiner bisher 79 Yards den Touchdown. Nun liegt Indianapolis wieder in 17:13 in Führung. Allerdings bringt Courtney Roby die Saints mit einem 34-Yard-Return beim anschließenden Kickoff in eine gute Ausgangsposition.
+++ 3. Viertel, 11:41 verbleiben +++
Zum ersten Mal liegt New Orleans vorne. Drew Brees wirft einen Pass zu Pierre Thomas, der den Ball in die Endzone trägt. Damit haben die Saints nun 13 Punkte in Folge erzielt: Saints 13, Colts 10.
+++ 3. Viertel, 14:14 verbleiben +++
Paukenschlag zu Beginn der zweiten Halbzeit: Die Saints kicken den Ball nicht zu den Colts, sondern versuchen einen Onside-Kick. Der Trick funktioniert, New Orleans bleibt in Ballbesitz. Es ist die zweite aggressive Entscheidung von Saints-Cheftrainer Sean Payton. Er hat sich offenbar nicht von dem fehlgeschlagenen Versuch, einen Touchdown zu erzielen, entmutigen lassen.
Die Saints-Offensive scheint ihren Rhythmus gefunden zu haben. Das Passspiel klappt nun so, wie man es über weite Teile der Saison von New Orleans gewohnt war.
+++ Halbzeit +++
Die NFL lässt sich nicht lumpen: Eine beeindruckende Lichtshow in der Halbzeitshow lässt die Fans jubeln. Die runde Bühne, auf der The Who spielen, sieht fast so aus, als sei eine fliegende Untertasse auf dem Feld gelandet. The Who liefern eine routinierte Leistung ab. Vermutlich ist das der Liga lieber als ein Skandal wie beim Super Bowl 2004, als Justin Timberlake und Janet Jackson auftraten. Timberlake riss an Jacksons Oberteil, so dass für Sekundenbruchteile mehr zu sehen war, als der Sender den amerikanischen Zuschauern zumuten wollte. Seit "Nipplegate" sind die Sender vorsichtig geworden.
Zum Auftakt der zweiten Halbzeit haben die Saints Kickoff und die Colts damit die Möglichkeit, ihre Führung auszubauen.
+++ Halbzeit +++
Für viele Zuschauer ist beim Super Bowl die Halbzeitshow wichtiger als das eigentliche Spiel. Der Trend bei der Auswahl der Halbzeit-Musiker zu Herren im gesetzteren Alter hält an. Mehrere Mitglieder von The Who, die in diesem Jahr auftreten, sind schon jenseits der 60. Im vergangenen Jahr trat Altrocker Bruce Springsteen (60) auf, im Jahr davor Tom Petty (59).
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Wie sagen wir so schön? "Wenn Football einfach wäre, würden wir es Fußball nennen." ;) Im Ernst: es gibt genügend Interessenten, was die Zuschauerzahlen (der deutschen Teams) der World League/NFLE gezeigt haben [...] mehr...
haha geiler sport!! ich spiele selber american football und der sport ist in deutschland völlig unterrepresantiert!!! viel geiler als der langweilige fußball :D mehr...
Was fuer ein Game. NOLA spielte mit Mut und Herz. Verdient gewonnen. Viel Spass beim Feiern. Danke ARD fuer die Uebertragung - Gebuehren gut eingesetzt. Hinweis an DFB: Kamerabeweise machen Sinn. mm. mehr...
Keinen Mensch interessieren die Ergebnisse der amerikanischen HandEgg-Liga. Es ist Deutschland hier. mehr...
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