Hamburg - Der Start des 33. Segelduells um den America's Cup ist wegen Flaute verschoben worden. Der neuseeländische Wettfahrtleiter Harold Bennett sagte am frühen Montagnachmittag nach vierstündiger Wartezeit das Auftaktrennen vor der Küste Valencias ab. Die leichten Winde waren nicht wie erhofft aufgekommen.
Nun soll die erste Begegnung zwischen Alinghi und BMW Oracle Racing am Mittwoch stattfinden, das zweite Rennen ist für den Freitag angesetzt. Die Stiftungsurkunde von 1887 sieht vor, dass zwischen jedem gesegelten Rennen mindestens ein Wochentag liegen muss. Der Termin für ein möglicherweise notwendiges drittes Aufeinandertreffen ist noch unklar. 2007 hatte der 32. America's Cup erst mit neuntägiger Verspätung beginnen können.
An der Crew-Aufstellung der Teams wird sich bis Mittwoch voraussichtlich nichts ändern: Bei den Schweizern steht der 44-jährige Eigner Ernesto Bertarelli am Steuer, für das US-Team lenkt der 30-jährige Australier James Spithill die Yacht. Alinghi tritt mit 14 Crewmitgliedern, darunter drei Schweizern, an. Die Amerikaner setzen auf eine Zehn-Mann-Besatzung mit nur einem Amerikaner an Bord. Besitzer Larry Ellison und Teamchef Russell Coutts sind nicht im Einsatz.
Kühle Temperaturen könnten am Mittwoch Wind mit sich bringen
Die Meteorologen sagen für Mittwoch eine Wetterverschlechterung vorher, die zwar kühlere Temperaturen, aber auch den gewünschten Wind mit sich bringen könnte.
Der Cup-Gewinner muss ohnehin unter Vorbehalt feiern. Im Rechtsstreit zwischen den Kontrahenten, die sich 29 Monate lang eine juristische Auseinandersetzung geliefert hatten, stehen die letzten Entscheidungen noch aus. So werfen sich beide Teams gegenseitig vor, auf vermeintlich illegales Equipment zurückzugreifen, da nicht alle Bootsteile im jeweiligen Heimatland der Konkurrenten gefertigt worden seien, wie es die Regeln verlangen.
fsc/dpa/sid
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Wettkampfsegeln ist immer Materialschlacht, das geht schon bei den Jollen los. Der Unterschied bei den Booten ist nur graduell, nicht prinzipiell. Eine andere Frage ist, auf was diese Materialschlachten abgestellt werden [...] mehr...
Ich war vor drei Jahren in Valencia, als der damalige Cup dort ausgetragen wurde. Hat mich fasziniert, denn erst einmal haben zwanzig Yachten untereinander ausgesegelt, wer am Ende gegen Alinghi antreten durfte. Mit eigenen Augen [...] mehr...
Was soll's beim Segeln auf dem Wasser hat es nicht geklappt, dafür auf den Olympischen Sprungsschanzen. Die Schweiz ist halt doch ein "Segler" Land mehr...
Nicht mehr als z.B. Formel 1. mehr...
Hehe, das hätten die Schweizer diesmal auch machen sollen (also fordern, dass die Herausforderer den Austragungsort auf eigenem Kiel erreichen). Und dann die Regatta natürlich auf heimischen Gewässern austragen (Genfer See). mehr...
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