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31.03.2010
 

Basketball-Eurocup

Alba spielt sich in die Endrunde

Alba-Spieler Zwiener (r.): Größter Erfolg seit 15 JahrenZur Großansicht
AFP

Alba-Spieler Zwiener (r.): Größter Erfolg seit 15 Jahren

Für die Basketballer von Alba Berlin ist es der größte Erfolg seit 15 Jahren: Durch einen Sieg über Hapoel Jerusalem hat sich der Club für das Final Four des Eurocups qualifiziert - und all das ohne seinen wichtigsten Spieler Julius Jenkins.

Hamburg - Alba Berlin hat einen großen Basketball-Coup gelandet und sich als erster deutscher Club für die Eurocup-Endrunde qualifiziert. Der Bundesliga-Spitzenreiter gewann das Viertelfinal-Rückspiel gegen Hapoel Jerusalem am Mittwoch 72:59 (36:28) und machte das 61:67 aus dem Hinspiel wett. Die Berliner stehen damit im Final Four des international zweitklassigen Wettbewerbs am 17. und 18. April im spanischen Vitoria. Für den achtmaligen deutschen Meister ist es der größte internationale Erfolg seit dem Gewinn des Korac-Cups 1995.

Auch ohne seinen Kapitän Julius Jenkins, der wegen einer im Hinspiel erlittenen Gehirnerschütterung ausfiel, erwischte Alba den besseren Start. Bereits nach viereinhalb Minuten hatten die aggressiv verteidigenden Berliner den Rückstand aus dem ersten Aufeinandertreffen aufgeholt und lagen 9:3 vorn. Angetrieben von Jenkins-Vertreter Derrick Byars entschieden die aus der Distanz treffsicheren Gastgeber das erste Viertel klar mit 20:7 für sich. Allein zehn Punkte gingen dabei auf das Konto von Byars.

Danach fand der Tabellenzweite der israelischen Liga vor 14.500 Zuschauern in der ausverkauften Berliner Halle immer besser zu seinem Rhythmus und unterstrich vor allem in der Offensive seine Qualitäten. Dagegen schlichen sich bei Alba Nachlässigkeiten im Spiel nach vorne ein, so dass der Vorsprung bis zur Halbzeit auf acht Punkte schmolz (36:28).

Starke Verteidigung und spektakuläre Körbe

Durch Dragan Dojcin und Byars, die jeweils mit Dreiern trafen, sowie Immanuel McElroy setzte sich Alba nach der Pause schnell auf 44:31 ab. Mit einer starken Verteidigung und teilweise spektakulären Körben führten die Berliner vor dem letzten Viertel 52:37. Die Gäste um den früheren Albatros Dijon Thompson blieben in der spannenden Partie aber bis zum Schluss in Reichweite. Rashad Wright und Adam Chubb machten mit ihren Punkten zum 69:57 für die Berliner dann alles klar.

Für Jerusalem drehte der nur 1,79 Meter große Regisseur Eugene Jeter am Ende auf und war mit 19 Punkten erfolgreichster Schütze. Beste Alba-Werfer waren Byars mit 16 und Chubb mit 14 Punkten.

aha/dpa

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31.03.2010 von bewchacca: eeee

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