Hamburg - Es ist ein Ergebnis, das eher auf ein Basketball-Spiel schließen lässt: 59:59 stand es im fünften Satz der Erstrundenpartie zwischen John Isner aus den USA und dem Qualifikanten Nicolas Mahut (Frankreich), als die Organisatoren das Duell wegen Dunkelheit abbrachen. Zu diesem Zeitpunkt waren sieben Stunden und sechs Minuten absolviert - allein im fünften Durchgang.
Das Spiel wird am Donnerstag fortgesetzt, hat aber schon jetzt alle Marathon-Rekorde gebrochen. Die bis dahin längste Partie der Grand-Slam-Geschichte zwischen Fabrice Santoro und Arnaud Clément war 2004 bei den French Open "schon" nach 6:33 Stunden beendet. Isner und Mahut knackten auf Court 18 mit ihrem Auftritt, der bereits am Dienstag nach vier Durchgängen wegen Dunkelheit abgebrochen wurde, insgesamt die Zehn-Stunden-Marke. Isner vergab im Laufe des fünften Satzes insgesamt fünf Matchbälle.
Selbst die elektronische Anzeigetafel konnte die historischen Ereignisse auf dem Rasen nicht mehr abbilden - und versagte beim Stand von 47:47 den Dienst. Beide Spieler wurden von den Zuschauern mit stehenden Ovationen verabschiedet. "So etwas wird es nie mehr geben", sagte Isner nach dem zweiten Tag des Duells.
Weniger spektakulär absolvierte der Weltranglisten-Zweite Roger Federer seine Zweitrunden-Partie, in der er sich 6:3, 6:7, 6:4, 7:6 gegen den serbischen Qualifikanten Ilija Bozoljac durchsetzte.
Aus für Schüttler - Brands eine Runde weiter
Auch Daniel Brands steht überraschend in der dritten Runde. Der deutsche Tennisprofi siegte 1:6, 7:6 (7:5), 7:6 (10:8), 6:1 gegen den russischen Weltranglisten-Fünften Nikolai Dawydenko und feierte damit den bisher größten Erfolg seiner Karriere. Der 22-Jährige erreichte zum ersten Mal die dritte Runde bei einem Grand-Slam-Turnier und kam zu seinem ersten Sieg über einen Top-Five-Spieler. Nächster Gegner ist am Freitag der Rumäne Victor Hanescu.
Daraußen ist dagegen Rainer Schüttler. Der Halbfinalist von 2008 unterlag in seinem umkämpften Zweitrundenmatch dem Usbeken Denis Istomin 3:6, 6:7 (5:7), 6:4, 6:4, 1:6 und verabschiedete sich als fünfter der zwölf gestarteten deutschen Tennis-Herren aus London.
jok/sid/Reuters/AP/dpa
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Nadal gewinnt zum zweiten Mal den Titel in Wimbledon: http://sportdesigner.de/2010/07/04/rafael-nadal-ist-wimbledon-champion/ Leider kein hochklassiges und sonderlich spannendes Finale. Dafür war Nadal zu überlegen mehr...
Also bislang läuft alles für Nadal. mehr...
Im Endspiel stehen Nadal und Berdych. Ich tippe auf Nadal! mehr...
RF abgelöst, nach Paris. Sicher, nicht wahrscheinlich. Pflichtlektüre, ev. Ihre neue Startseite ;-) http://www.atpworldtour.com/ mehr...
dort habe ich u.a. auch geschrieben, dass die Rangliste in Zukunft keine grosse Rolle mehr für ihn spielt (Seine reichhaltigen Endorsments sind nicht platzabhängig ;-) Ferner, dass ich denke er könne noch 2-3 Slams gewinnen. [...] mehr...
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