Hamburg - Für die beiden deutschen Tennisspielerinnen Julia Görges und Sabine Lisicki sind die US Open in New York beendet. Lisicki scheiterte dabei zum dritten Mal nacheinander in der zweiten Runde des Grand-Slam-Turniers. Sie unterlag der russischen Wimbledon-Finalistin Wera Swonarewa 1:6, 6:7 (5:7).
Lisicki unterliefen zwei Tage nach ihrem beeindruckenden 6:1, 6:0-Sieg gegen die Amerikanerin Coco Vandeweghe zu viele leichte Fehler. Die Berlinerin, die nach fast fünfmonatiger Pause wegen einer Knöchelblessur erst vor wenigen Wochen ihr Comeback gefeiert hatte, brachte nur ein einziges Aufschlagspiel durch und wurde gleich achtmal gebreakt.
Die fehlende Matchpraxis war der in der Weltrangliste von Position 22 auf Rang 94 abgestürzten Lisicki deutlich anzumerken. Nach einem verpatzten ersten Satz steigerte sie sich dann aber, konnte im zweiten Durchgang eine 5:4-Führung allerdings nicht nutzen.
Lisicki will zurück in die Top 25 der Welt
Unzufrieden war Lisicki nach ihrem Ausscheiden dennoch nicht: "Ich bin eine andere Spielerin. Ich bin fitter, bewege mich besser. Jetzt brauche ich nur noch die nötige Matchpraxis", sagte die Rechtshänderin, die vor einem Jahr bei den US Open umgeknickt war und den Court unter Tränen im Rollstuhl verlassen musste. Die Top 25 der Weltrangliste hat sie weiter im Visier: "Ich möchte so schnell wie möglich dahin zurück, wo ich schon einmal war."
Ebenfalls in Runde zwei erwischte es Julia Görges. Die 21-Jährige verlor ihre Partie gegen die an Nummer 15 gesetzte Yanina Wickmayer aus Belgien in 102 Minuten 4:6, 5:7. Für die Schleswig-Holsteinerin war es im fünften Duell mit Wickmayer die vierte Niederlage. Bei den Australian und French Open war Görges in diesem Jahr ebenfalls in der zweiten Runde gescheitert. Damit muss die Deutsche weiter auf ihren ersten Drittrunden-Einzug bei einem Grand-Slam-Turnier warten.
Bei den Männern war für Andreas Beck in der zweiten Runde ebenfalls Endstation. Gegen den Schweizer Weltranglisten-Zweiten Roger Federer unterlag der Deutsche 3:6, 4:6, 3:6. Bei seinem ersten Auftritt im großen Arthur-Ashe-Stadium wirkte die Nummer 104 der Weltrangliste gegen den fünfmaligen US-Open-Gewinner in der Anfangsphase nervös und lag im ersten Satz schnell 0:4 zurück. Im zweiten Durchgang war Beck dagegen lange Zeit ebenbürtig. Dennoch zog Federer nach genau 100 Minuten ohne große Mühe in die dritte Runde des mit 22,6 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Turniers ein.
ham/dpa/sid
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..... Ich hab nach Jahren letzte Nacht mal wieder in die US-open reingeschaut und einen Riesenschreck bekommen. Waren das die Meisterschaften der Übergewichtigen? Jedenfalls bei den Damen trollten sich ausschließlich [...] mehr...
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