Hamburg - Der an Position vier gesetzte Andy Murray hat bei den US Open in New York überraschend das Achtelfinale verpasst. Der 23-jährige Schotte, der von Oberschenkelkrämpfen geplagt wurde, verlor in 3:56 Stunden gegen den Weltranglisten-27. Stanislas Wawrinka 7:6, 6:7, 3:6, 3:6. "Er hat besser gespielt. So einfach ist das. Nachdem ich den zweiten Satz trotz Chancen nicht gewinnen konnte, habe ich meine Linie verloren", sagte der Schotte. Wawrinka trifft in der Runde der letzten 16 auf den US-Amerikaner Sam Querrey.
Mitte August besiegte Murray beim Gewinn des ATP-Masters-Turniers in Toronto noch nacheinander Rafael Nadal und Roger Federer. 2008 hatte der Schotte in Flushing Meadows sein erstes von bislang zwei Grand-Slam-Finals erreicht. Damals verlor er ebenso wie in diesem Jahr im Endspiel der Australian Open gegen Federer.
Währendessen hat die an Position fünf gesetzte Samantha Stosur als vierte Spielerin das Viertelfinale der US Open erreicht. Die Australierin setzte sich im Achtelfinale 6:2, 3:6, 7:6 gegen Olympiasiegerin Jelena Dementjewa aus Russland durch - Stosur verwandelte nach 2:38 Stunden Spielzeit den Matchball. Nächste Gegnerin der 26-Jährigen ist Titelverteidigerin Kim Clijsters aus Belgien. Zudem stehen bereits die US-Amerikanerin Venus Williams sowie French-Open-Gewinnerin Francesca Schiavone aus Italien im Viertelfinale und treffen dort aufeinander. Am Montag hat Andrea Petkovic im Spiel gegen die russische Wimbledon-Finalistin Wera Swonarewa die Chance, erstmals in ihrer Karriere in die Runde der letzten acht eines Grand-Slam-Turniers einzuziehen.
Die deutschen Hockey-Damen haben bei der Weltmeisterschaft nach drei Siegen die erste Vorrunden-Niederlage hinnehmen müssen. Gegen Titelverteidiger Niederlande unterlag das Team im argentinischen Rosario 1:2 (1:0). Erst zwei Minuten vor Ende gelang dem Kontrahenten der Siegtreffer durch Kim Lammers. Deutschland war durch einen Treffer von Maike Stöckel (3.) früh in Führung gegangen. Maartje Paumen erzielte nach einer Strafecke (37.) den Ausgleich.
Ein Sieg im Gruppenfinale gegen Australien am Mittwoch würde für die Mannschaft von Bundestrainer Michael Behrmann aber immer noch den Einzug ins WM-Halbfinale garantieren - die Niederlande ist nach dem Erfolg über Deutschland schon dafür qualifiziert. Auch England und Gastgeber Argentinien stehen unter den besten Vier.
Die Eisbären Berlin haben die European Trophy und damit den ersten Pokal der Saison gewonnen. Im Finale des hochkarätig besetzten Eishockey-Sommerturniers bezwang der DEL-Club den schwedischen Vertreter HV 71 Jönköping 5:3 (2:0, 2:3, 1:0). Denis Pederson (12.), zweimal Jeff Friesen (13., 22.), Jimmy Sharrow (28.) und Stefan Ustorf (60.) trafen für Berlin. Die Eisbären sind damit der erste Gewinner der erstmals ausgespielten Trophy. Zuvor konnte das Team von Trainer Don Jackson den finnischen Meister TPS Purku und den SC Bern aus der Schweiz besiegen. Der Auftakt in der Deutschen Eishockey-Liga steigt für die Berliner am kommenden Freitag gegen Meister Hannover.
bka/ckl/dpa/sid
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