24-Stunden-Rennen: Däne Kristensen gewinnt mit Audi in Le Mans

Motorsport-Profi Kristensen: Erfolg im Audi R18 Zur Großansicht
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Motorsport-Profi Kristensen: Erfolg im Audi R18

Trauriger Erfolg für Tom Kristensen: Der Däne gewann mit Audi das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, das vom Tod von Kristensens Landsmann Allan Simonsen überschattet wurde. Der Rekordsieger konnte sich angesichts des Dramas nicht über seinen Erfolg freuen. 

Hamburg - Zum neunten Mal hat Rekordsieger Tom Kristensen die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Der Däne setzte sich bei dem vom tödlichen Unfall seines Landsmanns Allan Simonsen überschatteten Langstreckenrennen zusammen mit Loïc Duval (Frankreich) und Allan McNish (Großbritannien) im Audi R18 durch. Die Sieger legten 348 Runden und 4742,8 Kilometer zurück.

"Diesen Sieg widme ich in allererster Linie Allan Simonsen, einem guten Freund, den wir am Samstag verloren haben", sagte Kristensen, dem auf dem Siegerpodest die Tränen kamen.

Platz zwei bei der 81. Auflage des Rennens ging mit einer Runde Rückstand an Anthony Davidson (Großbritannien), Sébastien Buemi (Schweiz) und Stéphane Sarrazin (Frankreich) im Toyota TS 030. Die Titelverteidiger André Lotterer (Duisburg), Marcel Fässler (Schweiz) und Benoît Tréluyer (Frankreich) wurden nach einem langen Boxenaufenthalt am Samstag mit ihrem Audi nur Fünfter.

Sieger Kristensen konnte 2004 mit seinem damals sechsten Erfolg den Rekord des Belgiers Jacky Ickx einstellen. Der 45-jährige Kristensen gewann ab 2000 sechs Jahre in Folge, nur viermal stand er bei seinen insgesamt 16 Le-Mans-Teilnahmen nicht auf dem Siegerpodium. 2002 und 2005 wurde er zudem zu Dänemarks Sportler des Jahres gewählt.

Kristensen war auch bei den Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM) aktiv, dort fuhr er für das Team Abt Sportsline. Im Mai 2009 gab er bekannt, seine DTM-Karriere zu beenden. 2011 kehrte er aber als Vertretung für ein Rennen für einen verletzten Kollegen zurück.

joe/dpa/sid

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insgesamt 3 Beiträge
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1. Es
enceladus 23.06.2013
macht mich unheimlich traurig das wieder ein Rennfahrer tödlich verunglückt ist.
2. Eine Tragödie. Es tut mir aber ....
clubzwei 23.06.2013
auch für die kleine Autoschmiede Aston Martin leid. Sie kämpft mit den Übermächtigen der Branche. Dieses Jahr feiert sie 100 Jahre des Bestehens Mit vielen liebevoll und enthusiastisch arrangierten Events und Treffen. Diese schlimme Ereignis wird dem kleinen und sympathischen Autobauer leider sehr schaden. Und irgendwann wird es nur noch milliardenschwere Großkonzerne geben.... RIP Mr. Simonsen!
3. Es ist immer tragisch ...
ronaldo123 23.06.2013
.. wenn ein Mensch stirbt. Hier war es ein bekannter Rennfahrer. Ich habe vor kurzem einen lieben Freund durch einen Motorradunfall verloren. Es ist ( bitte nicht falsch verstehen ) nicht traurig dass ein Rennfahrer gestorben ist .. es ist traurig, dass ein Mensch gestorben ist. Was auch immer sein Beruf war ( mein Freund war in SEINEM Beruf europaweit bekannt ) .. jeder Tote hinterlässt Familie, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen .. und jeder hinterlässt an dieser Stelle in vielen Bereichen, sei es privat als auch beruflich, eine Lücke!! .. DAS sollte einem Leid tun!! ..
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