Segeln Bermuda erhält Zuschlag für 35. America's Cup

Der America's Cup 2017 wird rund um die Bermudainseln ausgetragen. Das gaben die Veranstalter des wichtigsten Segelrennens der Welt bekannt.

Titelverteidiger Oracle: Wahl fiel auf Bermuda
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Titelverteidiger Oracle: Wahl fiel auf Bermuda


Hamburg - Der 35. America's Cup findet 2017 rund um die atlantische Inselgruppe Bermuda statt. Das bereits seit Wochen offene Geheimnis bestätigten die Cup-Verteidiger von Larry Ellisons Oracle Team USA bei einer Pressekonferenz in New York.

Zuletzt war das Feld auf zwei Bewerber geschrumpft, nun setzte sich das als eher leichtwindiges Bilderbuchrevier bekannte britische Überseegebiet im Finale des Auswahlverfahrens gegen die US-Hafenstadt San Diego durch.

Bermudas Premierminister Michael Dunkley sagte: "Erst vier Nationen konnten die älteste Trophäe des internationalen Sports gewinnen. Nur acht Gastgeber durften die Regatta bislang ausrichten. Bermuda ist stolz darauf, die neue Heimat des America's Cup zu sein."

Zum zweiten Mal nach den Cup-Verteidigungen des Schweizer Teams Alinghi in den Jahren 2007 und 2010 in spanischen Gewässern vor Valencia wird der America's Cup nicht im Heimatrevier der Verteidiger ausgetragen.

Oracle hatte die letzte Ausgabe 2013 in der Bucht von San Francisco nach einer dramatischen Aufholjagd noch gegen das Team Neuseeland 9:8 gewonnen. Fünf Herausforderer aus Großbritannien, Frankreich, Schweden, Italien und Neuseeland wollen dem US-Team um Skipper Jimmy Spithill nun im Juni 2017 den Cup abjagen.

psk/sid/dpa



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