European Championships Verband korrigiert Weltrekord von Adam Peaty

Adam Peatys Weltrekord bei den European Championships in Glasgow war doch nicht so schnell wie gedacht. Die technischen Probleme bei der Zeitmessung waren nicht der erste Fauxpas.

Adam Peaty
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Adam Peaty


Die europäische Schwimmliga, LEN, hat den Weltrekord von Adam Peaty über die hundert Meter Brustschwimmen bei den European Championships in Glasgow nachträglich korrigiert. Grund dafür sind technische Probleme. In einem Statement gab sie bekannt, dass die Zeitmessung durch einen fehlerhaften Startmechanismus erst eine zehntel Sekunde nach dem Start ausgelöst hatte. Neun Rennen sollen von den Problemen betroffen worden sein.

An dem Weltrekord ändert das aber nichts. Der alte Rekord lag bei 57,13 Sekunden, Peatys Zeit nach Abzug der Zehntelsekunde bei 57,10. "Nach der technischen Analyse wurden alle genommenen Zeiten für die ersten neun Rennen des Wettkampftages überarbeitet", schrieb die LEN.

Es ist bereits die zweite Ungereimtheit rund um Peatys Weltrekord. Unmittelbar nach dem Rennen war zwar der Europarekord vermeldet worden. Der Weltrekord wurde jedoch zunächst verschwiegen. Erst bei der Siegerehrung hatte die LEN verkündet, dass ebenfalls die weltbeste Zeit unterboten wurde.

hba



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unglaeubig 06.08.2018
1.
Jeder, der sich mit Schwimmen auch nur marginal auskennt, weiß, dass Peaty Weltrekordhalter ist und auch vorher schon war und dass damit sein Europarekord gleich dem Weltrekord war. Warum hier immer wieder die Mär hochgehalten wird, der Weltrekord sei nicht sofort nach der Zielankunft allen beteiligten bewusst gewesen, erschließt sich mir nicht.
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