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Tennisturnier in Indian Wells: Zverev steht im Achtelfinale

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AFP

Alexander Zverev

Großer Erfolg für Alexander Zverev: Der Hamburger gewann in Indian Wells gegen Gilles Simon und hat die vierte Runde erreicht. Jetzt droht ihm ein Top-Gegner.

Alexander Zverev steht beim Tennis-Masters-Turnier von Indian Wells im Achtelfinale. Der Hamburger benötigte für den Einzug in die vierte Runde des Hartplatzturniers in Kalifornien nur 67 Minuten. Beim überraschend klaren 6:2, 6:2 gegen Gilles Simon ließ Zverev dem Weltranglisten-19. aus Frankreich keine Chance.

"Ich denke, ich habe heute sehr gut gespielt, war sehr aggressiv, hatte viele gewinnbringende Schläge. Jemanden wie Gilles 6:2, 6:2 zu besiegen gibt mir viel Selbstvertrauen. Ich war bereit für ein langes Dreisatzmatch, bin aber froh, dass es so schnell ging", sagte Zverev. Vor einem Monat hatte er sich beim Hallenturnier in Rotterdam gegen Simon noch in drei hart umkämpften Sätzen behauptet und den Entscheidungsdurchgang im Tie-Break 7:4 gewonnen.

In der Runde der besten 16 könnte er es nun mit Rafael Nadal zu tun bekommen. Der muss in der 3. Runde gegen seinen Landsmann Fernando Verdasco antreten. "Rafa ist einer der Größten in unserem Sport. Es wäre eine große Ehre, gegen jemanden wie ihn zu spielen", sagte Zverev.

Ebenfalls im Achtelfinale steht der Japaner Kei Nishikori. Die Nummer sechs der Welt hatte aber gegen den Amerikaner Steve Johnson beim 6:7, 6:7 mehr Mühe als erwartet.

rae/dpa

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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