American Football: New Yorkerin will erste Frau in der NFL werden

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NFL-Profis: Bald eine Frau in der Männerdomäne?

Das gab es noch nie, ein weiblicher Kicker in der NFL: Das will Lauren Silberman nun ändern. Die 28-jährige ehemalige Fußballerin nimmt an einem regionalen Sichtungslehrgang der amerikanischen Football-Liga teil - schon allein dieser Auftritt ist historisch.

Hamburg - Eine 28-jährige New Yorkerin will Football-Geschichte schreiben. Lauren Silberman träumt davon, erste Frau in der US-Profiliga NFL zu werden. Am Sonntag nimmt die ehemalige Fußballerin der University of Wisconsin an einem regionalen Sichtungslehrgang der NFL in Florham Park im US-Bundesstaat New Jersey teil - als Kicker. Schon allein dieser Auftritt ist historisch, noch nie spielte eine Frau bei dem NFL-Try-out vor.

"Ich liebe Football und neue Erfahrungen. Und ich wollte die Gelegenheit nutzen, mehr über den Trainingsprozess zu lernen, der zu einer erfolgreichen NFL-Karriere führt", sagte Silberman der Tageszeitung "USA Today". Zumindest in der Theorie hat sie bereits Erfahrungen mit dem Profisport. Ihre Masters-Abschlussarbeit schrieb sie darüber, wie Athleten Videospiele zur Leistungssteigerung nutzen können. Mittlerweile berät sie mit einer eigenen Firma Profisportler.

Einen Football gekickt hat Silberman bisher nur im Training. Die regionalen Sichtungslehrgänge gibt es seit 2011, in diesem Jahr finden sie in zehn Städten statt. Dort dürfen sich NFL-Aspiranten versuchen, die nicht zum sogenannten Scouting Combine in Indianapolis eingeladen waren. Bei dem Spektakel dort mussten sich die größten Talente, die im NFL-Draft in den ersten Runden gezogen werden, beweisen. Die Besten der regionalen Try-outs werden zur nächsten Runde im April in Dallas eingeladen - in der Hoffnung auf einen NFL-Vertrag.

Ganz neu ist der Plan von Silbermann, in einem männlichen Footballteam zu spielen, aber nicht: Im College-Football hatte Mo Isom in der vergangenen Saison bei der Louisiana State University als Kicker vorgespielt, wurde allerdings nicht genommen. Bereits 2003 war Katie Hnida als erste Frau, die für ein Top-College-Team in einem Spiel als Kicker gepunktet hat, in die Geschichte eingegangen.

mib/sid

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insgesamt 10 Beiträge
karsten rohde 02.03.2013
Mal wieder typisch USA. Da wird ja auch nach der Bibel Biologieunterricht verteilt und die Frauen müssen im Bus hinten sitzen. Na ja, Hauptsache in Afghanistan das Öl klauen und Bush ist zufrieden.
Mal wieder typisch USA. Da wird ja auch nach der Bibel Biologieunterricht verteilt und die Frauen müssen im Bus hinten sitzen. Na ja, Hauptsache in Afghanistan das Öl klauen und Bush ist zufrieden.
kaigue 02.03.2013
Das geht ja mal gar nicht. Ist euch denn nicht bekannt, warum es Football überhaupt gibt? Damit sich gestandene Männer auch mal gegenseitig auf den Po tapsen dürfen. Genau der selbe Grund warum es Roller Derby gibt. Halt [...]
Das geht ja mal gar nicht. Ist euch denn nicht bekannt, warum es Football überhaupt gibt? Damit sich gestandene Männer auch mal gegenseitig auf den Po tapsen dürfen. Genau der selbe Grund warum es Roller Derby gibt. Halt nur für Frauen ;)
snoopy68 02.03.2013
...sollten Kommentare nicht einen minimalen Bezug zum Artikel haben?
...sollten Kommentare nicht einen minimalen Bezug zum Artikel haben?
dutchinnz 02.03.2013
besteht aus 65 Spielern, die alle nur eine ganz spezifische Aufgabe haben. Ein kicker kommt z.B. nur dann ins Spiel wenn ein Ball getreten werden muß; er(/sie?) tritt den Ball dann und muß gleich wieder raus. US football ist [...]
besteht aus 65 Spielern, die alle nur eine ganz spezifische Aufgabe haben. Ein kicker kommt z.B. nur dann ins Spiel wenn ein Ball getreten werden muß; er(/sie?) tritt den Ball dann und muß gleich wieder raus. US football ist erschreckend langweilig; nach jede zwei oder drei sekunden Spiel kommt immer so 5 minuten time-out. Die footballer müssten sich mal ein rugbyspiel anschauen. Einige haben versucht mal in England ein rugbyspiel mitzumachen; sie hielten es konditionsmäßig nicht mal 5 minuten aus. @snoopy: Wieso? Stimmt doch: wieder mal die USer, die nur meinen, daß sie fortschrittlich sind weil sie aus geistigem und intellektuellem Rückstand anderen gegenüber so arrogant sind.
weitWeg 02.03.2013
Karsten Rhode - wahrscheinlich waren Sie noch nie in den USA. Sie haben, mit Verlaub, keine Ahnung, und sind leider auch nicht witzig. Afghanistan produziert kein Oel; und das mit den Bibeln ist nicht mal witzig :) Noch ein [...]
Karsten Rhode - wahrscheinlich waren Sie noch nie in den USA. Sie haben, mit Verlaub, keine Ahnung, und sind leider auch nicht witzig. Afghanistan produziert kein Oel; und das mit den Bibeln ist nicht mal witzig :) Noch ein Wort zur NFL - nicht mein Spiel, aber ein Spiel das sehr komplexe Strategien als Grundlage hat.
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  • Samstag, 02.03.2013 – 12:03 Uhr
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Jahr Gewinner Verlierer MVP
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2009 Pittsburgh Steelers Arizona Cardinals Santonio Holmes
2008 New York Giants New England Patriots Eli Manning
2007 Indianapolis Colts Chicago Bears Peyton Manning
2006 Pittsburgh Steelers Seattle Seahawks Hines Ward
2005 New England Patriots Philadelphia Eagles Deion Branch
2004 New England Patriots Carolina Panthers Tom Brady
2003 Tampa Bay Buccaneers Oakland Raiders Dexter Jackson
2002 New England Patriots Saint Louis Rams Tom Brady
2001 Baltimore Ravens New York Giants Ray Lewis
2000 Saint Louis Rams Tennessee Titans Kurt Warner

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