Reaktionen auf Kerbers Sieg "Wir müssen nun unser Wohnzimmer teilen"

Die Freude wird geteilt: Nach Angelique Kerbers Wimbledon-Sieg will Boris Becker sein Wohnzimmer vergrößern, Angela Merkel lobt die "begeisternde Leistung" der Sportlerin. Die Reaktionen im Überblick.

Boris Becker
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Boris Becker


Angelique Kerber kann sich über den ersten deutschen Wimbledon-Sieg seit mehr als 20 Jahren freuen - und viele freuen sich mit. Die 30-jährige Tennisspielerin bezwang im Finale die US-Amerikanerin Serena Williams in 1:05 Stunden.

"Wir müssen nun unser Wohnzimmer teilen !!! Steffi, Michael (Stich, Anm. d. Red.) und Ich...( vielleicht sollten wir es etwas vergrößern...)", twitterte der dreimalige Wimbledon-Sieger Boris Becker.

In einem weiteren Tweet schrieb er: "Wort zum Samstag ... Angelique Kerber hat Wimbledon 2018 gewonnen!!!" Den letzten deutschen Sieg bei dem bedeutendsten Tennisturnier der Welt hatte Steffi Graf vor 22 Jahren gefeiert.

"Ganz herzlichen Glückwunsch an Angelique Kerber. Ich freue mich sehr mit ihr über ihre begeisternde Leistung und ihren ersten Sieg in Wimbledon", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) laut Regierungssprecher Steffen Seibert.

Auch der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München gratulierte der Sportlerin. "Ganz, ganz großes Tennis, Angie!", twitterten die Bayern und hoben heraus, dass Kerber Anhängerin der Münchner ist.

Nationalspieler Jerome Boateng schloss sich den Glückwünschen ebenso an wie Basketball-Star Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks, der twitterte: "Sehr stark Angelique Kerber. Gratuliere."

Der in Wimbledon in der dritten Runde ausgeschiedene Alexander Zverev erlebte Kerbers Triumph während des Trainings mit. "Angelique Kerber ist gerade Wimbledon-Champion geworden. Gut gemacht, ich könnte mich nicht mehr für dich freuen", erklärte er.

Thomas Bach, der deutsche IOC-Präsident, verfolgte den historischen Sieg Kerbers sogar live in London und gehörte zu den ersten Gratulanten. "Ein würdiger Wimbledon-Champion. Es war großartig, dabei zu sein. Es war ein großartiges Spiel zweier Athletinnen, die im besten Sinne des Fairplays angetreten sind."

Kerbers Trainer Wim Fissette lobte seine Athletin im TV-Sender Sky: "Wimbledon ist das größte Turnier der Welt. Wenn man ein Turnier gewinnen will, dann ist es Wimbledon. Sie hat sich von Match zu Match gesteigert und wir haben daran geglaubt, dass sie das Spiel heute gewinnen kann."

irb/dpa/sid



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alternativlos 14.07.2018
1. Hast Du gut gemacht.
Nur wenige schaffen es ganz ohne Schauspiel, Foulspiel und Glückspiel zum wahren Champion. Gratulation!
könig der jogis 14.07.2018
2. Das neue Traum-Paar
Boris sollte nicht nur das Wohnzimmer mit Angelique teilen, sondern auch das Schlafzimmer. Man sagt, sie habe immer noch keinen Freund, obwohl sie sich ein Baby wünscht. Serena hats vorgemacht mit ihrem Trainer. Für die Tennis-affine Klatschpresse wäre das Meldung des Jahres, wenn Boris und Angelique ein Paar würden so wie weiland Steffi und Agassi. Und Boris hätte endlich wieder eine Aufgabe . und Geld zum Verjubeln hat sie auch, die Kielerin.
hansriedl 14.07.2018
3.
Nur wenige schaffen es ganz ohne Schauspiel, Foulspiel und Glückspiel zum wahren Champion. Gratulation Serena nach der Babypause auf Rekordjagd. Die Begegnung der beiden Spielerinnen ist ein schönes Beispiel dafür, durch wie viele Unwägbarkeiten eine Karriere bisweilen führen kann. Gratulation an beide, sie haben es wahrlich verdient.
cmann 14.07.2018
4. Lang lang ist ´s her,
Das der Boris ...., na ja die Geschichte und die Folgen kennt man ja. Angelique Kerber hat zumindest die Spinnweben im einstigen Wohnzimmer von Boris weggeräumt. Eine Wohnberechtigung hat er nach dem ganzen Theater in den letzten Jahren um seine Person eigentlich nicht mehr. Da halte ich es eher mit der seriös und bescheiden auftretenden Angelique. Wobei ich natürlich nicht hoffe das Boris irgendwann sein Lager unter einer der Themsebrücken aufschlagen muss ; -)
hr.schnackermüller 14.07.2018
5. Echt jetzt?
Zitat von könig der jogisBoris sollte nicht nur das Wohnzimmer mit Angelique teilen, sondern auch das Schlafzimmer. Man sagt, sie habe immer noch keinen Freund, obwohl sie sich ein Baby wünscht. Serena hats vorgemacht mit ihrem Trainer. Für die Tennis-affine Klatschpresse wäre das Meldung des Jahres, wenn Boris und Angelique ein Paar würden so wie weiland Steffi und Agassi. Und Boris hätte endlich wieder eine Aufgabe . und Geld zum Verjubeln hat sie auch, die Kielerin.
Vielleicht sollten SIE das Schlafzimmer mit Herrn Becker teilen. Frauen sollten mittlerweile ja über den Alten gei..... Bo...... Bescheid wissen und einen GROßEN Bogen um ihn machen. Weil´s ja wohl auch keine Kohle mehr zu holen gibt.
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