Nach Wimbledon-Sieg Kerber springt auf Platz vier der Weltrangliste

Durch ihren Triumph in Wimbledon ist Angelique Kerber vom zehnten auf den vierten Platz der Weltrangliste vorgerückt. Auch Julia Görges schaffte es zurück in die Top Ten.

Angelique Kerber
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Angelique Kerber


Auf den großen Wurf folgt der große Sprung: Dank ihres Erfolgs in Wimbledon ist Angelique Kerber in der Weltrangliste auf den vierten Platz geklettert. Die 30-Jährige verbesserte sich damit um sechs Plätze und steht so gut da wie seit elf Monaten nicht mehr. Dass für die Kielerin nach dem Triumph noch lange nicht Schluss sein soll, hatte sie erst kürzlich verkündet.

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Kerbers Sieg in Wimbledon: Tränen und Trophäe

Neben Kerber schafft es auch die im Halbfinale gescheiterte Julia Görges wieder in die Top Ten. Sie kletterte vom 13. auf den 10. Platz der Weltrangliste. Ihre Bezwingerin Serena Williams, die erst im Finale gegen Kerber verloren hatte, machte nach ihrer Babypause ebenfalls wieder Boden gut. Von Platz 181 des Rankings ist sie bereits wieder auf Platz 28 vorgerückt. Den ersten Platz behauptet Simona Halep trotz ihres enttäuschenden Auftritts in London.

tip/dpa



insgesamt 5 Beiträge
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golfstrom1 16.07.2018
1. Kerber
Bei diesem Wimbledonturnier hat Kerber große Klasse gezeigt. Ich denke es war die insgesamt stärkste Turnierleistung in der Karriere von Angelique Kerber. Sie bewies Routine, Ehrgeiz, Nervenstärke und Kontinuität während des gesamten Turniers. Ich denke dieser Sieg wird ihr noch mehr Selbstvertrauen für kommende Aufgaben geben und in dieser Verfassung muss man sie in den nächsten Wochen und Monaten zu den Topfavoriten bei den jeweiligen Turnieren ziehen. Chapeau - Frau Kerber.
ray05 16.07.2018
2.
Nun, mein letztes Tennismatch habe wohl zu Zeiten von Graf und Becker gesehen, und es war blanker Zufall, dass ich vorgestern Zeuge des Wimbledonfinals wurde, zugegeben. Dennoch traue ich mich sagen, dass dieses Match wohl ein ganz außerordentliches war. Kerbers Gegnerin trat auf den Plan in voller majestätischer Körperlichkeit und Coolness, die Dame war eine sensationelle Erscheinung, vor deren Aura man gern in den Staub zu fallen geneigt ist (OK, als Mann jetzt). Ich dachte bang, OK, hoffentlich werden Kerber im Angesicht dieser Persönlichkeit nicht vorderhand die Knie weich. Aber Kerber hielt stand! Sie hatte die - *hust - Eier, der Majestät immer wieder Bälle ins Feld zu retournieren, die doch Anlass zum Nachdenken gaben, und längeres Nachdenken muss ja bei einem hochsituativen Kopf- und Nervenspiel wie Tennis fast zwangsläufig kontraproduktiv fürs Endergebnis sein. So geschah es. Trotzdem verlor Kerbers majestätische Gegnerin freilich nie die Conténance, vermutlich, weil sie in der Lage war, Kerbers Sieg schon lange vor dem finalen Matchball zu erahnen und ihr diesen Triumph einfach von Herzen zu gönnen. Die Gunst der Stunde: Kerber hat sie genutzt, das muss man auch erstmal hinkriegen. Gratulation beiden Damen für ein sehr gutes Match. Gratulation auch der TV-Co-Reporterin dieses Ereignisses, leider habe ich ihren Namen vergessen - *schäm. Mit jedem Satz brachte sie mir den Tennissport wieder nahe, das war wirklich fantastisch gut und rundete alles ab aufs allerbeste.
kopi4 16.07.2018
3.
Halep bleibt nicht trotz ihres enttäuschenden Ergebnisses die 1. Sie hat schlicht auch 2017 nix gerissen in Wimbledon. Keine Punkte aus dem Turnier des Vorjahres verteidigen zu müssen hat auch Vorteile. So kann z.B. Zverev bei jedem Grand Slam enttäuschen und trotzdem unter den Top 4 bleiben....
Zündkerze 16.07.2018
4. das war mindestens so spannend
wie alle Spiele der Fußballweltmeisterschaft zusammen. Auch wenn es am Ende eine klare Sache war - Frau Kerber hat es ja auch gesagt - Serena Williams darf man zu keiner Phase des Matches abschreiben. Eigentlich eine Phrase, aber eine die besonders auf Williams zutrifft. Angelique Kerber hatte sehr wenige Fehler in Ihrem Spiel, dieses Niveau konnte sie über die zwei Sätzen halten. Starke Leistung ! Ich denke Sie hat sich diesen Turniersieg redlich verdient und hoffe das sie in den nächsten Turnieren noch befreiter aufspielen kann. Verlieren kann sie jetzt nichts mehr.
Sibylle1969 16.07.2018
5. @2 ray05
Die Co-Kommentatorin war Barbara Rittner, ihres Zeichens im DTB Chefin für das Damentennis und frühere langjährige Fedcup-Kapitänin. Bis 2004 war sie selbst Tennisprofi. Aus ihrer Fedcup-Zeit kennt die Angie Kerber sehr gut.
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